Themenwoche: Generationenratgeber

Betreutes Wohnen

Leben in einem Seniorenhaus

Gute Seniorenhäuser zeichnensich auch durch eineschöne Außenanlage aus. Symbolfoto

lps/Bi. Einige Seniorenresidenzen und Wohnstifte bezeichnen ihre Angebote auch gerne als betreutes Wohnen. In diesem Fall sollte jedoch genau betrachtet werden, ob sich hinter dieser Bezeichnung nicht doch letztlich das Angebot eines normalen Pflegeheims verbirgt. Wobei Seniorenresidenzen und Wohnstifte meist teurer sind als herkömmliche Pflegeeinrichtungen. Qualitätssiegel bieten eine gewisse Orientierung.

Seit Herbst 2006 gibt es eine Norm für betreutes Wohnen, nach der einzelne Wohnanlagen zertifiziert wurden. Der Umfang der angebotenen Leistungen kann von Einrichtung zu Einrichtung variieren. Generell kennzeichnend für betreutes Wohnen sind die beiden Bestandteile Wohnen und Service. Der Betreiber einer Anlage stellt eine Miet- oder Eigentumswohnung zur Verfügung. Die Größe, Ausstattung und Zuschnitt der Wohnung sowie Lage und Anbindung im Quartier sind stets verschieden, sollten jedoch den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechen. Die Unterkunft muss beispielsweise barrierefrei sein sowie eine medizinische Versorgung durch Ärzte und eine Apotheke in unmittelbarer Nähe sicherstellen. Zu den Serviceleistungen gehören verschiedene Aspekte. Einige Häuser bieten kaum mehr als einen Hausmeister, wieder andere haben einen Ansprechpartner, der regelmäßig in der Anlage erreichbar ist. Der Hilfsbedarf der Mieter beziehungsweise Eigentümer ist entscheidend. Wer besonders großen Hilfsbedarf hat, sollte daher eher eine Einrichtung mit umfangreicher Pflegeunterstützung aufsuchen.


Anzeige