Themenwoche: Gesundheit & Freizeit

Reitausflüge

Was ist dabei relevant?

Beim Ausritt mit Pferden muss im Winter einiges beachtet werden. Symbolbild

lps/Lf. Pferde halten keinen Winterschlaf und brauchen demzufolge im Winter ausreichend Bewegung bei Wind und Wetter. Ein Ausritt in der Wintersaison ist nicht immer von Gemütlichkeit geprägt, denn durch verschneite Wege entstehen oftmals unsichtbare Stolperfallen und somit besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Es ist dennoch ratsam, sich von unbekannten Wegen und Gelände fernzuhalten. Außerdem sollte man einen sogenannten Kaltstart vor dem Ausritt vermeiden, das kann mittels einer Nierendecke erfolgen. Er oder sie kann diese zum Warmreiten verwenden, damit die Muskulatur im Bereich der Nieren und Lenden nicht auskühlt. Das gilt auch für das Herunterkühlen nach dem Training beziehungsweise Ausreiten. Eine weitere Gefahr birgt der Winterpelz bei Pferden. Gerade weil die Temperaturen im Winter nicht zwangsläufig unter den Gefrierpunkt fallen, fängt das Pferd bei Plusgraden und leichter Arbeit an zu Schwitzen. Und wenn das Pferd einmal nass ist, stellt das wiederum ein Erkältungsrisiko dar, weil nasses Fell nur langsam trocknet. Zudem sollte man daran denken, dass bei einem frühzeitigen Einbruch der Dunkelheit eine Leuchtausrüstung unverzichtbar ist. Dazu gehören unter anderem eine Warnweste, Stirnlampe, reflektierende Hufglocken sowie Steigbügelleuchten. Zur Reit-Standardausrüstung im Winter gehören Thermo-Reitstiefel und -Handschuhe, Ohrenwärmer unter dem Reiterhelm sowie eine funktionale Reiterhose und -jacke. Zu guter Letzt ist eine Pferdehaftpflicht eine unabdingbare Absicherung gegen mögliche Schadenersatzforderungen, gerade wenn man mit dem Pferd auf der Straße unterwegs ist. Denn dort gelten für Pferd und Reiter die gleichen Regelungen der Straßenverkehrsordnung.


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