Themenwoche: Gesundheit & Freizeit

Snowtubing

Ab geht die erlebnisreiche Fahrt!

Mit einem Gummireifen einen besonderen Adrenalinschub erleben. Symbolbild

lps/Lf. Beim Snowtubing steht der Spaß an erster Stelle. Dessen ungeachtet gehört eine gute Portion Mut dazu. Das sogenannte Reifenrodeln ist eine aus Amerika stammende Trend-Wintersportart. Hierbei kann ein mit Luft gefüllter Gummireifen im Sitzen oder liegend von einer oder bis zu fünf Personen durch eine speziell angelegte circa 300 Meter lange Fahrbahn mit Steilkurven bis ins Tal gerodelt werden. Wichtig ist, dass man beim Start mittig sitzt, da der Reifen sehr flexibel ist, und sich somit in alle Richtungen bewegen kann. Lenken wird durch eine Verlagerung von Gewicht und Kraft gesteuert. Hierbei kann ein besonderer Adrenalinschub eintreten, da man kaum Einfluss auf die Geschwindigkeit hat. Für einen Geschwindigkeitsverlust sind die Füße ein probates Mittel. Außerdem sind die Gummireifen mit einer speziellen Unterbodenkonstruktion, einer sogenannten PVC-Grundplatte und einem Gurt für das Befestigen am Lift versehen, sodass man sich nach der Talfahrt mit dem Lift beziehungsweise Förderband wieder zurück auf den Berg befördern kann. Zur Ausrüstung gehören Snowboard-Bekleidung, Protektoren sowie festes Schuhwerk. Das Tragen eines Helms ist dabei obligatorisch. Geeignete Pisten findet man in Bayern, zum Beispiel in Bayrischzell, Gmund-Ostin am Tegernsee, Balderschwang und Neureichenau.


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