Themenwoche: Rund ums Haus

Ausgetauscht und eingespart

Thermostatwechsel minimiert Energieverbrauch und Heizkosten

Der Thermostatwechsel wird in Kombination mit dem hydraulischen Abgleich im Rahmen der BEG mit 20 Prozent bezuschusst. Foto: HLC/VDMA Armaturen/©Racle Fotodesign – stock.adobe.com

HLC. Die Energiepreise steigen und steigen und ein Ende ist nicht in Sicht. Kein Wunder also, dass mit Blick auf den nächsten Winter auch Heizungsoptimierungsmaßnahmen ganz oben auf der Agenda stehen. Die gute Nachricht: Um kostbare Heizenergie zu sparen, muss man nicht zum großen Rundumschlag ausholen. Schon der Dreh an kleinen Stellschrauben genügt, um Energieverbrauch und Heizkosten zu minimieren, den Wohnkomfort zu steigern und sogar die Umwelt zu schonen. Beispiel Thermostatwechsel: Selbst hierzulande stammen die meisten Heizungsthermostate aus der Zeit vor 1988, sind somit veraltet und arbeiten alles andere als optimal. Es lohnt sich also, genau hier anzusetzen. Denn moderne Regler überwachen die Raumtemperatur selbsttätig und sorgen dafür, dass nur so viel Heizwasser durch die Heizkörper fließt, wie gerade benötigt wird. Wie das? Scheint beispielsweise die Sonne in ein Zimmer und erwärmt dieses, dehnt sich das temperatursensible Medium im Inneren des Thermostatkopfes aus und das Heizkörperventil schließt sich – die Durchflussmenge des Heizwassers wird gesenkt oder ganz gestoppt. Bei Abkühlung zieht sich das Medium wieder zusammen. Das Thermostatventil öffnet sich, Wasser strömt in den Heizkörper und wohlige Wärme hält Einzug. Anders als smarte Thermostate kommen die klassischen Regler übrigens komplett ohne Hilfsenergie in Form von Batterien aus. Warum also noch viel länger warten? Zumal der Thermostatwechsel in Kombination mit dem hydraulischen Abgleich im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit 20 Prozent bezuschusst wird.


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