Themenwoche: Rund ums Haus

Der richtige Weg vom Gartentraum zum Traumgarten

Unbedingt zu empfehlen ist professionelle Hilfe bei Arbeiten mit Elektronik, mit Wasserrohren oder großen Maschinen - wenn zum B
Unbedingt zu empfehlen ist professionelle Hilfe bei Arbeitenmit Elektronik, mit Wasserrohren oder großen Maschinen- wenn zum Beispiel der Teich ausgehoben, die Foliefachgerecht verlegt, eine Pumpe angeschlossen oder einSpringbrunnen integriert werden soll. Foto: BGL

BGL. Ein eigener Garten ist für viele der Sehnsuchtsort schlechthin. Doch der Weg vom tristen Baugrundstück zum blühenden Traumgarten wirft häufig viele Fragen auf. Wo anfangen, was pflanzen, wie anordnen ... welche gestalterischen Elemente sind überhaupt realisierbar?

Alleine ist das alles kaum bis gar nicht zu bewerkstelligen, denn es fehlt Garten-Laien meist an Know-how, dem entsprechenden Material, wichtigem Werkzeug und Maschinen. Besser also, von Anfang an einen Profi mit ins Boot zu holen, der die Ideen der Hausbesitzer fachgerecht umsetzt und auch Tipps, Ideen und individuelle Möglichkeiten aufzeigt.

Wer sind die richtigen Fachleute?

Wer sich den Traum vom Garten erfüllen möchte, sollte sich mit einem Landschaftsgärtner oder einer Landschaftsgärtnerin zusammentun. Durch eine dreijährige Ausbildung und verschiedene, qualifizierte Fortbildungen verfügen sie über umfangreiche Pflanzen- und Materialkenntnisse sowie technisches Wissen, zum Beispiel zum Thema Smart Gardening. „Wichtig ist, sich an einen anerkannten Fachbetrieb zu wenden. Dann kann man sich sicher sein, dass die eigenen Wünsche fachgerecht von kompetenten Expertinnen und Experten für Garten- und Landschaftsbau realisiert werden“, erklärt Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V. „Wer auf der sicheren Seite sein möchte, hält Ausschau nach dem grünen Signum unseres Verbands: Der stilisierte „Baum mit Welle“ garantiert einen Fachbetrieb mit hohen Qualitätsstandards.“

Ob imposantes Staudenbeet, Trockenmauer, Terrasse mit Pergola und Outdoor-Küche, begrünte Hauswand oder ein Pool - mit einer Fachfrau oder einem Fachmann an der Seite ist alles möglich, ­solange es die Grundstücksgröße und die ­Standortbedingungen ­zulassen.

Besser den Profi ­ machen ­lassen

Natürlich können einige Projekte auch in Eigenarbeit gestaltet werden, wie beispielsweise die Bepflanzung des Hochbeets oder der Kübel für die Terrasse. Solche Tätigkeiten machen vielen Hausbesitzern Spaß und bieten ihnen einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag.

Doch gerade bei größeren Vorhaben ist es ratsam, sie von Beginn an einem Profi zu überlassen - schon aus Sicherheitsgründen, aber auch, um langfristig mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Ein selbst gepflasterter Weg zum Beispiel mag das erste Jahr gut aussehen, doch schon nach dem ersten Winter zeigen sich wahrscheinlich hier und da Probleme: Erde ist abgesackt, Bereiche wackeln, vielleicht war die Materialauswahl nicht passend und die Steine verfärben sich stark. Wie ärgerlich!

Unbedingt zu empfehlen ist professionelle Hilfe bei Arbeiten mit Elektronik, mit Wasserrohren oder großen Maschinen - wenn zum Beispiel der Weg beleuchtet oder ein großer Quellstein montiert und zum Sprudeln gebracht werden soll.

Fachbetriebe haben viel zu bieten

Fachbetriebe für Garten- und Landschaftsbau decken ein breites Spektrum an Themen und Möglichkeiten ab. Darüber hinaus gibt es auch Ansprechpartnerinnen und -partner für außergewöhnliche Anliegen. So haben sich manche Fachleute auf Schwimmteiche spezialisiert, andere übernehmen in erster Linie Arbeiten mit Naturstein, wieder andere sind speziell ausgerüstet für Dach- und Fassadenbegrünung.

Außerdem gibt es Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner, die besonders auf die Pflege von Gärten ausgerichtet sind. Sie übernehmen zum Beispiel den Heckenschnitt, die Düngung, die Teichpflege oder sorgen für regelmäßige Baumkontrollen. In jedem Fall lohnt es sich, im Vorfeld nachzufragen, ob der Betrieb entsprechende Erfahrungen hat.

„Generell ist es ratsam, sich genauer mit den Betrieben zu beschäftigen und sich vielleicht sogar bereits von ihnen angelegte Gärten anzuschauen. Viele zeigen auf ihren Webseiten realisierte Projekte. Häufig gibt es auch Schaugärten, mit denen sich die Betriebe präsentieren“, so Wolfgang Groß vom BGL. „Nicht zuletzt ist es sinnvoll, ein Beratungsgespräch direkt auf dem eigenen Grundstück in Anspruch zu nehmen. Gartenbesitzerinnen und -besitzer sollten dafür vorab ihre Ideen, Wünsche und vielleicht auch scheinbar unlösbare Probleme zu Papier bringen und der Landschaftsgärtnerin oder dem Landschaftsgärtner vorlegen. Gemeinsam können dann vor Ort individuelle Lösungen erarbeitet und ein Plan entworfen werden, der alle Wünsche und noch mehr erfüllt.“

Eine umfangreiche Liste mit landschaftsgärtnerischen Fachbetrieben sowie zahlreiche Inspirationen, Tipps und Trends im Garten gibt es auf www.mein-traumgarten.de.

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