Themenwoche: Rund ums Haus

Diese Entscheidung läuft glatt

Ändert sich der Geschmack, kann die Tapete überstrichen werden - und das sogar mehrfach. Foto: HLC/Erfurt Tapeten
Ändert sich der Geschmack, kann die Tapete überstrichen werden - und das sogar mehrfach. Foto: HLC/Erfurt Tapeten

hlc. Wenn es bei unserer Entscheidung um die Neugestaltung des Wohnraums geht, spielt vor allem auch der Aufwand eine wichtige Rolle. Nicht selten verwerfen wir eine Idee mit der Begründung: „Das ist mir zu viel Arbeit!“ Mit Blick auf eine glatte Wandgestaltung stehen wir z. B. vor der Frage: Tapete oder lieber „nackter“ Putz? Während die Verarbeitung von Putz mit sehr viel Schmutz und hoher Anstrengung verbunden ist, punkten Glattvliestapeten mit unkomplizierter und sauberer Handhabung: Einfach den Kleister auf die glatte Wand auftragen und die zugeschnittene Tapete in das Kleisterbett drücken. Mit einer detaillierten Anleitung zur Wandklebetechnik gelingt dies auch Laien problemlos. Darüber hinaus ist Tapete unempfindlicher und robuster als Putz. Während auf Letzterem Macken schneller sichtbar sind, gilt Tapete nicht nur als stoßfest, sondern auch rissüberbrückend. Gerade in Neubauten gibt es oft unschöne Setzrisse; diese werden Dank des Wandbelags quasi unsichtbar. Neben den vielen praktischen Vorteilen punkten auch die gestalterischen: Glattvliestapeten bieten die Möglichkeit, individuelle Ideen voll auszuleben. So können Kreativtechniken problemlos aufgebracht und alle Farbwünsche nach Herzenslust umgesetzt werden. Und wenn sich der Geschmack einmal ändert, ist die Tapete ruck, zuck entfernt - das spart viel Zeit, Geld und Arbeit. Auch ein mehrfaches Überstreichen ist möglich. Ganz gleich, wie viele Schichten Farben es gibt: Wird die Tapete entfernt, ist der ursprüngliche Zustand der Wand wiederhergestellt - anders bei Putz. Die Farbschichten lassen sich nur mit großem Aufwand, viel Dreck und maschineller Bearbeitung entfernen.


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