Themenwoche: Rund ums Haus

Fenster modernisieren

Dreifachverglasung. Foto: Busche
Dreifachverglasung. Foto: Busche

lps/Cb. In die Jahre gekommene Fenster und Türen stellen aus energetischer Sicht häufig besondere Schwachstellen in der Gebäudehülle dar. Durch Modernisierungsmaßnahmen kann der Energieverbrauch reduziert werden. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Fenster, Rahmen und Außentür zu modernisieren? Folgende Fragen sollte man stellen. Verfügt das Haus noch über einfach oder schon zweifach verglaste Fenster? Spürt man oft Zugluft trotz geschlossener Fenster und Türen? Bilden sich möglicherweise sogar Pfützen auf dem Fensterrahmen oder dem Fensterbrett? Sind die alten Fenster noch nicht mit einer Dichtung versehen? Sind solche Schwachstellen erkannt, sollte man über eine Modernisierung nachdenken.

Ideal wäre eine Kombination mit der Dämmung der Außenwand. Fenster sollen möglichst wenig Wärme nach außen lassen und gut schließen. Wichtig ist hierbei ein niedriger U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient). Der U-Wert wird in W/m2K angegeben. Je niedriger er ist, desto besser ist die Dämmqualität. Neben diesem ist bei Fenstern auch der Energiedurchlassgrad (g-Wert) der Verglasung entscheidend. Dieser Wert beschreibt, wie viel Licht und damit Sonnenenergie das Glas in den Raum hineinlassen kann. Energetisch empfehlenswerte Fenster besitzen einen g-Wert von 0,5.

Bei modernen Fenstern hat man die Wahl zwischen Zweifach- und Dreifachverglasung. Die abgedichteten Scheibenzwischenräume beinhalten als isolierendes Gaspolster trockene Luft oder Edelgase. Bei der Wärmeschutzverglasung werden zusätzlich die Scheiben beschichtet. Diese Beschichtung bewirkt eine hohe Durchlässigkeit der kurzwelligen Sonnenstrahlen und eine starke Reflektierung der langwelligen Infrarotstrahlung von innen.

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