Themenwoche: Rund ums Haus

Gemeinsames Zuhause

Gerade Kinder können vom Leben in einer Gemeinschaft profitieren. Symbolbild
Gerade Kinder können vom Leben in einer Gemeinschaft profitieren. Symbolbild

lps/ML. Immer mehr Menschen wünschen sich, in einer Gemeinschaft zu leben. So ein Zusammenwohnen kann verschiedene Formen haben und reicht vom Mehrgenerationenhaus mit Familienangehörigen bis zur „Zweck“-Gemeinschaft mit fremden Menschen. Wer sich vom individuellen Haushalt verabschieden und in eine Gemeinschaft ziehen möchte, der sollte sich im Vorhinein einige Gedanken dazu machen. Zuerst gilt es, die eigene Motivation für die Veränderung herauszufinden. Die genaue Überlegung, warum es die Gemeinschaft sein soll, kann helfen, die richtigen Menschen dafür zu finden. Dabei sollte klar werden, wie viel Zeit in die Gemeinschaft investiert werden kann. Danach richtet sich auch die Wahl des Wohnraumes. Soll ein Großteil des Alltags mit den Freunden verbracht werden, dann bietet sich das klassische Modell der „WG“ an. Dabei bewohnen mehrere Personen eine Wohnung oder ein Haus, wobei meist ein Wohnzimmer, Bad und Küche gemeinschaftlich genutzt werden. Bei diesem Modell muss jedoch klar sein, dass neben dem eigenen Zimmer oft wenig Rückzugsraum vorhanden ist. Immer mehr verbreitet ist eine Form des Zusammenlebens, in der jede Partei über eine eigene Wohnung verfügt. Diese Variante bietet sich auch für Familien an. So können Vorteile einer Gemeinschaft mit individueller Privatsphäre vereinbart werden. Vor dem Einzug ist es hilfreich, über bestehende Pflichten und Freiheiten im Zusammenleben offen zu sprechen. So können böse Überraschungen vermieden und die gemeinsame Zeit ganz genossen werden.


Anzeige