Themenwoche: Rund ums Haus

Glastüren nachrüsten

Für ein neues Innendesign

Glastüren sparen Platz und sind ein moderner Hingucker. Symbolbild

lps/AM. Wer heutzutage modern wohnt, setzt auf viel Glas. Glasfronten und große Fenster lassen viel Licht in die Wohnräume. Lichtdurchflutete Zimmer wirken freundlich, offen und stylisch. Wem das jedoch nicht genug ist und eine Loft-Atmosphäre anstrebt, ersetzt gewisse Zimmertüren durch Glastüren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Einst dunkle Flure werden heller und das Wohndesign wirkt sofort moderner. Plant man ein solches Vorhaben, stellen sich viele Fragen bezüglich Arten, Montage, Robustheit und Preise. In Wohnräumen eignen sich Glastüren mit einem herkömmlichen Scharnier (Innentür genannt) oder Glasschiebetüren. Innentüren können problemlos in allen üblichen Zargen eingesetzt werden. Da Glastüren vergleichsweise schwer sind, ist ab einer Größe von 1972 x 834 Millimeter eine verstärkte Bandtasche ratsam. Ist man handwerklich versiert, kann man die Türen selbst ausmessen, bestellen und montieren. Andernfalls bieten diverse Firmen Kaufberatungen und Montageservice an. Glastüren sind trotz des zerbrechlichen Materials äußerst robust. Klarglas, auch Floatglas genannt, ist die am häufigsten verwendete Glasart für Glastüren. Diese Glasart lässt sich an seinem hohen Grünanteil erkennen, der besonders an den Glaskanten zu

sehen ist. Je grüner die Kanten, desto stärker ist das Glas der Tür. Das gilt sowohl für Innentüren

als auch für Schiebetüren. Schiebetüren weisen zwei wesentliche Vorteile auf: Zum einen lassen sich Möbel freier im Raum platzieren und zum Anderen eignen sie sich bestens für ein barrierefreies Wohnen. Auch als Raumtrenner sind Schiebetüren in edlem Glasdesign eine beliebte Variante. Preislich unterscheiden sich beide Türarten wesentlich: Schiebetüren mit klarem oder satinierten Glas kosten zwischen 80 und 140 Euro, Innentüren hingegen zwischen 60 und 250 Euro.

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