Themenwoche: Rund ums Haus

Grundbuch

Exklusives WohneigentumFoto: Busche
Exklusives WohneigentumFoto: Busche

lps/Cb. Eigentümer/in eines Grundstücks bzw. einer Immobilie wird man erst dann, wenn der notariell beurkundete Erwerb im Grundbuch eingetragen ist. Vor der Eintragung ist dem örtlichen Grundbuchamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Entrichtung der Grunderwerbsteuer vorzulegen. Die Verzichtserklärung der Gemeinde auf ein ihr möglicherweise zustehendes Vorkaufsrecht ist nicht generell beizubringen.

Für jedes Grundstück wird ein gesondertes Grundbuchblatt gefertigt. Es erhält eine laufende Nummer und wird mit anderen Grundbuchblättern derselben Gemarkung in einem Band angelegt. Wer ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, zum Beispiel bei einem beabsichtigten Erwerb eines Objektes, kann Einsicht in das Grundbuchblatt nehmen. Als Nachweis gilt das schriftliche Einverständnis der Eigentümer oder das Maklerangebot. Das Grundbuchamt stellt Grundbuchauszüge aus. Unbeglaubigt sind sie kostengünstiger. Nicht überall ist ein digitaler Zugriff durch den Notar möglich.


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