Themenwoche: Rund ums Haus

Grundstück als Wertanlage

Grundstücke gewinnen stetig an Wert: Selbst unbebaut ist ein Grundstückskauf lukrativ. Symbolbild
Grundstücke gewinnen stetig an Wert: Selbst unbebaut ist ein Grundstückskauf lukrativ. Symbolbild

lps/AM. In der heutigen Zeit wird gerne in Aktienfonds, Kryptowährung, Immobilien oder Grundstücke investiert. Das eigene Geld soll arbeiten und nicht tatenlos auf dem Girokonto liegen. Da sowohl die Immobilien als auch die Grundstückspreise stetig steigen und Eigentum exponentiell an Wert gewinnt, sind diese Investitionen äußerst beliebt. Folglich kaufen viele Menschen Grundstücke, ohne diese sofort bebauen zu wollen.

Manchmal liegt sogar überhaupt kein Bauvorhaben vor. Dieser Grund und Boden wird lediglich als Wertanlage betrachtet und stellt einen Bestand zum späteren Wiederverkauf dar. Welche Kriterien sind für einen Grundstückskauf wichtig, um sich eine Wertanlage zu schaffen? Hierzu zählen eine gute Lage, eine ansprechende und beliebte Wohngegend, eine angemessene Größe und eine nutzbringende Beschaffenheit des Grundstücks. Auch der Aspekt der Amortisation, wie etwa Einnahmen aus späteren Vermietungen oder Verkäufen, sollte bei einem Grundstückskauf bedacht werden.

Vor der Investition sollte eine Baugrunduntersuchung vorgenommen werden. Liegen Hinweise auf eine etwaige Verseuchung oder einschlägige Umweltverschmutzungen vor, drohen immense Kosten für die Bereinigung und Entsorgung. Darüber hinaus sollte man sich vergewissern, dass das Grundstück eine Lastenfreiheit aufweist. Ist es frei von öffentlichen Lasten, wie etwa der Grundsteuer oder Entgelte von Versorgern, ist eine Grundstücksinvestion eine lohnende Wertanlage.

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