Themenwoche: Rund ums Haus

Holz als Baustoff

Zimmerleute auf der BaumesseFoto: Busche
Zimmerleute auf der Baumesse. Foto: Busche

lps/Cb. Wohl kaum ein anderer Baustoff vereinigt technische, baubiologische, ökologische und ästhetische Qualitäten wie Holz. Das spiegelt sich jedenfalls in den langsam, aber stetig wachsenden Marktanteilen wider. So ist bei insgesamt stagnierender und durch die Viruskrise verlangsamter Neubautätigkeit die anteilige Holzbauquote weiter gestiegen. Der moderne Holzbau kann inzwischen auch urbane Räume versorgen. Mehrgeschossige Häuser aus Holz sind möglich.

Zwei wesentliche Vorteile sprechen für den Einsatz von Holz bei der nachträglichen innerstädtischen Verdichtung. Hohe Vorfertigungsgrade ermöglichen kurze Errichtungszeiten und das relativ geringe Gewicht ist ein Pluspunkt bei Aufstockungen. Holz eignet sich für verschiedenste Verwendungszwecke im Hausbau. Die Ausprägungen von Holz ergeben sich aus den verschiedenen Holzarten, aus dem Standort der verwendeten Bäume, dem Baumalter und dem Unterschied zwischen Kern- und Splintholz. Durch die unterschiedliche Optik, Haptik und Chemie der Laub- und Nadelbaumarten können Wünsche beim Bau gezielt umgesetzt werden. Beispiele für die Qualität von Holz als Baustoff sind die Tragfähigkeit und Festigkeit von Bauholz, die Langlebigkeit von Holzfenstern, Außentüren und Fassaden, die Farbe und Textur im Innenausbau und bei Möbeln sowie die Härte von Parkett und Dielen. Wer sich heute für ein Holzhaus entscheidet, tut dies auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Baubiologie. Holz hat ein geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit. Es dämmt gut, genügt im Brandfall den Sicherheitsstandards und spart Zeit. Der Rohbau eines Holzhauses ist in wenigen Tagen errichtet. Trockenheizen und chemischer Holzschutz sind nicht mehr erforderlich, wenn die Vorgaben gemäß DIN 68800 eingehalten werden.


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