Themenwoche: Rund ums Haus

KfW-Förderung bei Eigennutzung

Die Eigennutzung wird mit bis zu 100.000 Euro bezuschusst. Symbolbild
Die Eigennutzung wird mit bis zu 100.000 Euro bezuschusst. Symbolbild

lps/AM. Ohne Kredit lässt sich nur selten ein Eigenheim finanzieren. Jedoch schmälert die Beantragung eines KfW-Förderkredits die Summe des Bankdarlehens. Die KfW ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau und bietet diverse Förderprogramme für Bauherrn, Immobilienkäufer oder Eigenheimbesitzer an. Sobald man seine Traumimmobilie fand und der Bankkredit bewilligt wurde, lässt sich eine lukrative KfW-Förderung von 100.000 Euro mit einem effektiven Jahreszins von unter 1 Prozent beantragen.

Voraussetzung ist, dass es sich dabei um ein selbstgenutztes Eigenheim handelt. Bei einem Kauf kann diese Förderung für folgende Kosten genutzt werden: Kaufpreis, Kosten für Instandsetzung oder Modernisierung, Notar- und Maklergebühren sowie die Grunderwerbsteuer. Bei einem Neubau kann die Förderung folgende Aufwendungen begleichen: Kosten für das Baugrundstück, Material- und Arbeitskosten, Baunebenkosten wie Architekten, Energie- bzw. Bauberater, die Notar- und Maklergebühren sowie die Grunderwerbssteuer und die Kosten für Außenanlagen.

Die Kreditauszahlung erfolgt sofort nach der Zusage in einer Summe oder in Teilbeträgen innerhalb von 12 Monaten. Erst ab dem 13. Monat beginnt die Tilgung. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass der Bankkredit um 100.000 Euro gesenkt werden kann, sobald man die KfW-Förderung beansprucht. Benötigt man beispielsweise insgesamt 400.000 Euro, müssen somit lediglich 300.000 Euro über die Bank finanziert werden. Folglich profitiert man von niedrigeren Raten und Zinsen.

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