Themenwoche: Rund ums Haus

Krisensichere Wärmeversorgung

Krisensichere Wärmeversorgung
Der Heizkamin mit Holzlege für gemütlich Stunden in den eigenen vier Wänden. Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Attika

AdK. Der Keller ist endlich ausgemistet, das Bücherregal steht und auf dem Balkon reifen die selbstgezogenen Kürbisse. In den zurückliegenden Monaten wandelte sich das eigene Heim von einem in der Hektik wenig beachteten Ort zum Zentrum des Seins. Es zu gestalten vermittelt das Gefühl, die Kontrolle über das eigene Leben zu behalten, während die Welt draußen durcheinanderwirbelt.

Der Fokus aufs eigene Zuhause hilft auch, sich bewusst zu machen, wer man ist und worauf es einem ankommt. Werte wie Unabhängigkeit, Sicherheit und Klimaschutz stehen für viele ganz oben auf der Liste. Der Wunsch nach selbstbestimmtem Handeln umfasst weite Lebensbereiche wie Ernährung, Arbeiten und Wohnen. Beim Wohnen spielt Energie eine wichtige Rolle: Man möchte selbst entscheiden, wie die Wärme erzeugt wird und auch in Notfällen auf eine gesicherte Energieversorgung zählen.

Krisen- und zukunftssicher Heizen mit Holz

Mehr denn je verspüren viele Verbraucher den Wunsch, sich unabhängig zu machen von globalen Lieferketten und fossilen Energien, sei es russisches Gas oder saudisches Öl. Hier punktet Heizen mit Holz. Es vergrößert die individuelle Handlungsfreiheit und ist ein zentrales Element in der Energiewende und in alternativen Wohn- und Lebenskonzepten. Mit einer modernen Holzfeuerstätte halten sich die Bewohner für die Zukunft alle Möglichkeiten offen, denn sie lässt sich mit anderen Energiequellen gut verbinden und vernetzen - Stichwort Hybridheizung.

Selbstbestimmt und flexibel

Ob Nachbarschaftshilfe, Home-Office oder Selbstversorgung: Die Krise hat uns gelehrt, autarker zu werden. Autark bedeutet unabhängig, sei es von internationalen Wirtschaftsverbindungen als auch von äußeren Einflüssen. Dazu passt eine eigenständige Wärmeversorgung mit Holz als lokalem Brennstoff in einer modernen Holzfeuerstätte. Das kann ein Kachelofen sein, ein Heizkamin oder Kaminofen. Diese zeigen vor allem in der Übergangszeit ihre Stärken. Über die Eisheiligen oder an kühlen Sommer- und Herbsttagen heizt man schnell und flexibel den Holzofen an. Als regenerativer und CO2-neutraler Brennstoff bringt Holz nachhaltig natürliche Wärme ins Haus. Gleichzeitig entlastet er herkömmliche Öl- und Gasheizungen und spart damit fossile Brennstoffe. Dank kurzer Transportwege ist heimisches Holz stets verfügbar und wächst in ausreichender Menge nach.

Archaisches Flammenspiel trifft moderne ­Verbrennungstechnik

Ein Feuer anzünden und dem Spiel der Flammen zusehen - das ist für viele Menschen der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Und er ist absolut vereinbar mit rationaler, zukunftsfähiger Heiztechnik: Heutige Holzfeuerstätten besitzen unter anderem eine elektronische Steuerung für emissionsarme Verbrennung und niedrigen Brennstoffverbrauch. Sie sind erhältlich mit effizienten Wärmespeichersystemen und Wasserwärmetauschern. Je nach Bedarf können sie mit verschiedenen Heizsystemen vernetzt werden, zum Beispiel über einen Pufferspeicher. In Funktion und Design lassen sich Holzfeuerstätten so individuell anpassen wie kaum ein anderes Heizsystem. Wer sich mit einer modernen Holzfeuerung unabhängig und zukunftssicher aufstellen will, spricht am besten mit einem Fachmann für Ofen- und Luftheizungsbau. Dieser informiert umfassend über die technischen und gestalterischen Möglichkeiten, stimmt alle Bestandteile optimal auf den persönlichen Bedarf ab und erstellt die Ofenanlage von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Die richtigen Ansprechpartner in der Region findet man über das Infoportal der AdK, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V. unter www.kachelofenwelt.de.

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