Themenwoche: Rund ums Haus

Wo kann man noch sparen?

Bereits beräumtes Baugrundstück Foto: Busche
Bereits beräumtes Baugrundstück. Foto: Busche

lps/Cb. Baulandpreise sind bundesweit gestiegen. Dennoch gilt nach wie vor der Grundsatz: In Ballungsräumen und großen Städten sind Grundstücks- und Baupreise weit höher als im Umland oder auf dem Land. Wer in einer bevorzugten Villengegend wohnen möchte, kann heute schon mit Neubaupreisen zwischen 6500 und 8500 Euro pro Quadratmeter rechnen. Dazu kommen auch noch die Kosten für einen Autostellplatz oder einen Garagenplatz.

Für einen Tiefgaragenplatz in der Hauptstadt werden jetzt schon Preise von 50000 Euro und höher aufgerufen. Das andere Extrem sind Gemeinden auf dem Land, die aufgrund des Fortzugs und ihrer Altersstruktur regelrecht zerfallen. Manch ein Ortsbürgermeister mag deshalb auf die Idee kommen, Bauplätze vorzugsweise an junge Familien zu verschenken oder zu sehr geringen Preisen abzugeben.

Für ein normales Einfamilienhaus, das plötzlich ins Visier von Umweltaktivisten geraten ist, braucht man nicht mehr als 400 Quadratmeter Grundfläche, also so viel wie eine größere Kleingartenparzelle. Wenn die Grundfläche des Hauses 100 Quadratmeter verschlingt, bleibt noch genug Raum für einen schönen Garten, in dem man sogar Gemüse anbauen kann.

Zäune, Mauern und Gartentore verlangen heute nicht unbedeutende Kosten. Fast immer ist zunächst ein Holzzaun ausreichend. Auch eine Hecke kann ein guter Grundstückstrenner sein. Die beliebten Ligusterhecken durchwurzeln allerdings schnell den Garten und Buchsbaumhecken sind in Mitteleuropa von einem Schädling bedroht. Geld sparen kann man auch bei der Planung der Außenanlagen. Es sollte nur die Erde beim Aushub abtransportiert werden, die man später nicht mehr für einen Niveauausgleich oder die Gartengestaltung brauchen kann. Befestigte Flächen hält man heute umweltgerecht so gering wie möglich. Das spart auch Kosten.

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