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Das Gute-Laune-Training

pm. Lachen tut so gut und wurde uns sinnvollerweise in die Wiege gelegt. Es ist erwiesen, dass Lachen den Heilungsprozess mancher Krankheiten unterstützen beziehungsweise fördern kann. So werden bei heftigem Lachen Abwehrstoffe und sogenannte Killerzellen aktiviert, die Widerstand gegen Viren und Bakterien leisten und sogar auch Krebszellen besiegen können. Das Immunsystem wird dauerhaft gestärkt und die Selbstheilungskräfte aktiviert.

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Beim Lachen kommen einige Prozesse in Gang: so werden unter anderem Glückshormone - Endorphine wie Serotonin - ausgeschüttet und Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin reduziert: Anspannung und Stress werden wie durch ein Sicherheitsventil abgelassen. Dies führt zu einer sofortigen Entspannung sorgt für gute Laune und vertreibt den Winterblues.

Eine Minute intensives Lachen entspricht der gleichen körperlichen Leistung von zehn Minuten Rudern: Dadurch wird das Herz-Kreislaufsystem und die Durchblutung angeregt, gleichzeitig wird die Verbrennung von Cholesterin gefördert. Man komme richtig ins Schwitzen und erlebt ein heiteres Fitnessprogramm des ganzen Körpers“, erklärt Expertin Claudia Lippkau. Dabei werden auch die Bronchien gereinigt und die Lungenfunktion gestärkt. Körper und Geist erleben eine regelrechte Sauerstoffdusche. Dies fördere die Motivation und die Konzentration und man fühlt sich trotz körperlicher Anstrengung ganz leicht und beschwingt.

„Die Gelotologie - die Wissenschaft des Lachens - kann durch mehrere Studien belegen, dass das Schmerzempfinden enorm reduziert wird und Schmerzpatienten nach kräftigem Lachen eine Erleichterung erfahren, die mehrere Stunden anhalten kann“, so die Kirchheimer LachYoga-Expertin.

Von der positiven Kraft des Lachens überzeugt, entwickelte Mitte der 90er Jahre der indische Arzt Dr. Madan Kataria die Methode LachYoga. LachYoga ist eine Kombination von spielerischen Lachübungen, verbunden mit Dehn- und Atemübungen aus dem Pranayama. Das Schöne an der Methode ist, dass man nicht einmal einen Grund zum Lachen braucht, allein durch die Übungen kommt man ins Lachen. Somit kann man LachYoga auch nutzen, wenn es einem gerade nicht nach Lachen ist, aber einem die vielen positiven Wirkungen guttun würden.

Gemeinsam lachen

„Für unseren Körper macht es keinen Unterschied ob wir willentlich oder aus dem Herzen lachen. Denn egal wie wir lachen, es wird der Lachmuskel zwischen Jochbein und Oberlippe - der Zygomaticus major angespannt“, so die Expertin. Dieser sende an das Gehirn das Signal „mir geht es gut“ und daraufhin beginne das Gehirn alle Prozesse in Gang zu setzen und auch die entsprechenden Botenstoffe auszuschütten, frei nach dem Motto „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind, wir sind glücklich, weil wir lachen“.

Die Lachübungen des LachYogas sind auch alleine praktizierbar. LachYoga in der Gruppe sei ein besonderes Erlebnis, da das Lachen in der Gemeinschaft höchst ansteckend sei. Auch wird in der Gemeinschaft anhaltender und kräftiger gelacht, dadurch können sich die vielfältigen Wirkungen noch besser und schneller entfalten.

Auch Unternehmen sowie soziale und klinische Einrichtungen setzen verstärkt auf die beliebte Methode LachYoga. Zum einen im Bereich des Gesundheitsmanagement beispielsweise zur Burn-Out-Prävention und im Rahmen von Teamentwicklungsprozessen.

Mittlerweile breitet sich die Methode LachYoga immer weiter aus und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Weltweit gibt es über 10 000 LachYoga-Einrichtungen. Auch in Kirchheim/Teck gibt es seit 2008 die Möglichkeit, LachYoga zu praktizieren. Weitere Informationen gibt es unter www.lachschmiede.de oder direkt bei Claudia Lippkau Telefon 0 70 21/97 14 97.