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Laserbehandlung der Augen

Laserbehandlung der Augen
Für stark kurzsichtige Menschen verschafft die Behandlung Linderung.
Foto: pixabay/vitalworks

lps/Moe. Als Behandlung bei Kurzsichtigkeit wird das Lasern der Augen in den letzten Jahren immer beliebter. Obwohl der Eingriff dank fortgeschrittener Technik inzwischen gut verträglich ist, sollte man vor der Entscheidung einige Dinge beachten.

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Zunächst sollte man sich hier eine Beratung bei einem Augenarzt einholen und diese Einschätzung durch weitere Befunde von anderen Ärzten abwägen. Gleichzeitig kann der Arzt bereits klären, ob eine Laser-Behandlung überhaupt in Frage kommt, da es bei Laser-Behandlungen gegen Kurzsichtigkeit bestimmte Ausschlusskriterien gibt. Diese beginnen bei der Stärke der Kurzsichtigkeit, wobei diese einen Wert von acht Dioptrien nicht übersteigen darf. Auch muss weiterhin die grundlegende Struktur der Hornhaut für den Eingriff geeignet sein. Zuletzt darf die Sehschwäche auch nicht instabil sein, was einen über einen längeren Zeitraum konstanten Dioptrien-Wert voraussetzt.

Ist nun die Entscheidung zur OP gefallen, gibt es verschiedene Techniken bei der Laser-Behandlung, wobei diese als Femto-LASIK und LASIK bekannt sind. In beiden Fällen wird die Linse geöffnet, um die Hornhautverkrümmung mit dem Laser zu korrigieren, wobei die Femto-LASIK Methode als besonders risikoarm gilt, da der Einschnitt an der Linse ebenfalls mit dem Laser erfolgt.

Bei der normalen LASIK Methode wird dieser Effekt hingegen mit einem feinen Hobel erreicht. Zuletzt gibt es weiterhin die Methode der Oberflächenbehandlung, wobei diese aufgrund der langen Heildauer nach der OP heute nur noch wenig Anwendung findet.