Gewerbe_Hegelstrasse

Gewerbe in Hegelstraße und Co.

Gewerbe Hegelstraße (Kirchheim)

Gewerbe zwischen Stuttgarter-, Bosch-, Hegel- und Schöllkopfstraße

Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle

Bohnau und Kruichling sind Bezeichnungen, die einem sofort einfallen, wenn man in Kirchheim von Gewerbeflächen spricht. Doch Kirchheim besitzt ein weiteres großes und über Jahrzehnte gewachsenes Gewerbegebiet im Westen der Stadt, zwischen der Stuttgarter Straße im Norden, der Boschstraße im Osten, der Schöllkopfstraße im Süden und der Hegelstraße im Westen. Die Gesamtfläche des Areals weist eine Größe von 22 Hektar auf. Das entspricht der Fläche von 31 Fußballfeldern.

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Die zulässige bauliche Nutzung im Gebiet wird im Wesentlichen durch den Bebauungsplan „Steingau“, mit einzelnen Änderungen, geregelt. Durch diesen Bebauungsplan erfolgte Anfang der 1970er-Jahre eine Überplanung der Flächen. Anlass der Planung war unter anderem die Neuordnung der Verkehrsführung beziehungsweise -erschließung im Zuge der Verlegung des Bahnhofs an den heutigen Standort. Nach der Art der ­baulichen Nutzung ist für das Gesamtgebiet überwiegend Gewerbegebiet, teils Sondergebiet und - insbesondere im östlichen Bereich, im Zuge der Boschstraße - Baufläche für den Gemeinbedarf festgesetzt. Hier sind mit der Kreissporthalle und den Beruflichen Schulen mit Max-Eyth- und Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule Einrichtungen in Trägerschaft des Landkreises untergebracht.

Neben hier ansässigen Betrieben des produzierenden Gewerbes wie der weltbekannte Sitzhersteller Recaro an der Stuttgarter Straße, Sprimag Spritzmaschinenbau in der Henriettenstraße oder die dort ansässige Modellbaufirma Graupner sowie weitere mittlere und kleinere Gewerbe- und Handwerksbetriebe, ist das Gebiet auch Standort von Betrieben des großflächigen Einzel- oder Großhandels. Namen wie Möbel König, BayWa Bau- und Gartenmarkt oder Hagebau Gebrüder Ott sind hier zu nennen. Zudem sind städtischen Einrichtungen wie Bauhof und Technisches Zentrum sowie die Feuerwehr dort beheimatet.

Aus gewerbehistorischer Sicht zählt das Gebiet zu den historischen Standorten oder „Altgewerbestandorten“, die sich in Kirchheim entlang der Lauter sowie der ehemaligen Eisenbahnlinie auf der Trasse der Stuttgarter Straße entwickelt haben und bereits Ende des 19. Jahrhunderts Standort namhafter Kirchheimer Betriebe der damaligen Zeit waren.

Aus diesen Anfängen hat sich das Gebiet zur heutigen Struktur entwickelt.

Verkehrsgünstig gelegen erfolgt die Anbindung der gewerblichen Flächen an das übergeordnete Straßennetz über die Stuttgarter Straße, die Henriettenstraße und die Schöllkopfstraße.

In Weiterführung über die Hegelstraße besteht ein Anschluss des Gebietes an die Autobahn A8. Die Entfernung zum Kirchheimer Bahnhof mit S-Bahn-Halt beträgt nur ein paar Hundert Meter.

Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle
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Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle
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Foto: Jörg Bächle
Foto: Jörg Bächle
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