Lokale Wirtschaft

Alpine Hüttenatmosphäre im Gewerbegebiet Kruichling

Hütten aus gebrauchten Balken, gemauerte Ziegelwände, Schindeln oder Dachschwalbenschwänze und ein Brunnen lassen im Kirchheimer Discostadl für das partywillige Publikum eine Alpenillusion entstehen. Rund 400 geladene Gäste konnten sich am Donnerstagabend bei der Eröffnung ab 19 Uhr persönlich ein Bild machen.

JÖRG BÄCHLE

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KIRCHHEIM Unter den Gästen der Eröffnungsveranstaltung weilten auch Mdl Karl Zimmermann, Kirchheims Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, der frühere Bürgermeister Helmut Riegger sowie eine stattliche Anzahl von Gemeinderäten fast aller Fraktionen. Sie wollten sich vor Ort ein Bild von Kirchheims neuer Disco im Vorzeige-Gewerbegebiet Kruichling machen.

Geboten bekamen sie neben einem Buffet auch eine Aufführung venezianisch anmutender Illusionisten, die in der Lage zu sein schienen, die Gesetze der Gravitation außer Kraft zu setzen. An den Bars herrschte rege Nachfrage, die allerdings nicht immer prompt bedient werden konnte. Das Personal muss sich eben noch mit dem neuen Bonnier-System zurechtfinden.

Man fühlt sich im Discostadl wie auf einer Après-Ski-Party: Kontaktfreudigkeit scheint erwünscht. Coolness dagegen ist im Discostadl fehl am Platz. Rund 800 Gäste sollen sich nach den Wünschen der Betreiber künftig im Biergarten nebst Grillhäuschen, im Bistro, auf der Tanzfläche oder in einer der vielen Hütten oder Alpennischen auf 800 Quadratmetern Fläche vergnügen.

Den besten Überblick bietet die exklusive Empore, die aber zur Eröffnung wie der Parkplatz vor dem Stadl noch nicht fertiggestellt war. Kurz nach 21 Uhr bildeten sich lange Schlangen vor der Tür. Hunderte neugieriger Gäste drängten in die Lokalität. Die Neugier war groß, schließlich hat es in Kirchheim seit Jahren keine Großraumdisco mehr gegeben. Während im Stadl der DJ wie auf einer typischen Hüttenparty Discoklassiker, Oldies und aktuelle Chartbreaker mischte, halfen draußen Polizei und Ordnungsamt, den regen Anfahrts-Verkehr zu regeln. Ein Feuerwerk bildete den Abschluss des Eröffnungsreigens.

Der Discostadl bietet an verschiedenen Wochentagen diverse Motto-Partys. Dabei möchten Betreiber Walter Kromer und Unternehmer Gerhard Hägele vorrangig Personen ansprechen, die auch auf Ü 30-Partys zu Gast sind. Niveau sei das erklärte Ziel. Am Dienstag ist bereits ab 17 Uhr After-Work-Party angesagt, am Donnerstag ist Ladys-Night ab 21 Uhr. Allergrößter Wert wird auf Sicherheit gelegt: 16 Sicherheitsleute sind im und um den Stadl beschäftigt. Die Gäste werden sorgfältig ausgewählt, denn insbeondere Frauen sollen sich im Discostadl wohlfühlen.

Am Freitag lautet das Motto Schwabennacht, an der die Getränke besonders günstig angeboten werden. Der Samstag läuft unter dem Titel "Saturday Night Fever" und am Sonntag steht die Ü30- und Single-Party auf dem Programm. Bis fünf Uhr in der Früh können Partyfreudige am Wochenende feiern erst dann schließt der Stadl seine Pforten.