Lokale Wirtschaft

Arbeitslosigkeit geht zurück

Im April ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen um knapp 650 auf 25 382 gesunken. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen hat sich damit die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent verringert. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist überdurchschnittlich um 9,5 Prozent zurückgegangen.

GÖPPINGEN Der positive Trend beim Rückgang der Zahl der arbeitslosen Menschen hat sich auch im April 2005 weiter fortgesetzt. Erfreulich ist, dass sich der Rückgang auf alle Bezirke der Agentur für Arbeit Göppingen erstreckt; den deutlichsten Rückgang kann die Geschäftsstelle Leinfelden-Echterdingen um 5,6 Prozent verzeichnen.

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Besonders bei den jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren greifen die arbeitsmarktpolitischen Instrumente. Im Vergleich zum Vormonat konnte die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen von 3 551 auf 3 214 gesenkt werden. Das bedeutet einen überdurchschnittlichen Rückgang um 9,5 Prozent, während der Rückgang bezogen auf alle Arbeitslosen bei 2,4 Prozent lag.

Mit rund 1 700 gemeldeten freien Arbeitsplätzen ist die Nachfrage nach Arbeitskräften auch im April weiter hinter den Erwartungen zurück geblieben, wie Martin Scheel, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Göppingen, feststellt: "Von einer Belebung des Arbeitsmarktes sind wir nach wie vor weit entfernt. Unser Ziel ist daher, durch gezielte Akquise offener Stellen und Arbeitgeberkontakte das Angebot an gemeldeten Stellen weiter zu erhöhen und den erfolgreichen Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente, insbesondere für jüngere Menschen, auszubauen".

Die Arbeitslosenquote des Landkreises Göppingen mit der Hauptagentur in Göppingen (Quote: 7,2 Prozent) und der Geschäftsstelle in Geislingen (8,1 Prozent) liegt höher als bei den Geschäftsstellen des Landkreises Esslingen (Esslingen: 6,4 Prozent; Kirchheim: 5,9 Prozent; Leinfelden-Echterdingen: 4,6 Prozent und Nürtingen: 5,6 Prozent).

Der Landkreis Göppingen liegt damit bei 7,4 Prozent, der Landkreis Esslingen bei 5,8 Prozent.

Die Zahl der Kurzarbeiter ist gegenüber dem Vormonat um 187 auf 2 889 im März gestiegen; die Zahl der kurzarbeitenden Betriebe um 26 auf 323. Wegen der beständig schlechten Witterung im März waren besonders Baubetriebe von der Kurzarbeit betroffen, insgesamt 723 Personen in 126 Betrieben.