Lokale Kultur

Bereicherung für das kulturelle Leben

KIRCHHEIM Mit dem Förderpreis Region Stuttgart 2006 für bürgerschaftliches Engagement wurde neben zwölf anderen Projekten auch der von der Arbeitsgruppe der Lokalen Agenda 21 ins Leben gerufene

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FLORIAN STEGMAIER

"Kirchheimer Kunstweg" ausgezeichnet und mit einem von der LBS Baden-Württemberg gestifteten Preisgeld in Höhe von 1250 Euro bedacht.

Damit würdigte die Jury die Initiative der Agenda-Arbeitsgruppe, die mit dem Kunstweg das Interesse an Kunstwerken im öffentlichen Raum wieder geweckt und das kulturelle Leben Kirchheims um eine weitere Facette bereichert hat. Ziel des Projekts "Kirchheimer Kunstweg" war und ist es, Bewohner und Besucher der Teckstadt auf die im öffentlichen Raum befindlichen Kunstwerke aufmerksam zu machen und sie darüber zu informieren.

Dazu wurde im Februar 2004 als erster Schritt die Broschüre "Kirchheimer Kunstweg moderner Kunst auf der Spur veröffentlicht. Die Nachfrage war so groß, dass die Publikation trotz ihrer hohen Auflage von 7000 Exemplaren inzwischen vergriffen ist. Die Kunstwerke wurden im Rahmen einer Artikelserie im Teckboten vorgestellt und die Kirchheim-Info bot im Mai 2005 erstmals eine spezielle Kunstweg-Führung an, die inzwischen auch zum festen Stadtführungsprogramm gehört. Zudem wurde auf der Messe CMT mit der Broschüre geworben.

Derzeit arbeitet die Lokale Agenda daran, einzelne Werke zu sanieren oder durch Versetzen an geeignetere Standorte der Öffentlichkeit besser präsentieren zu können. Im Zuge dieser Initiative erhielt der Postplatz-Brunnen eine neue Beschilderung, auch Helmut Stromskys "Komposition für Licht und Wind" an der Stuttgarter Straße konnte mit Hilfe des Künstlers und der Unterstützung des Bauordnungsamtes restauriert werden.

Für die beiden Werke "Gegenüberstellung" und "Gegensätze" von André Bucher, die sich auf dem Gelände der Eduard-Mörike-Schule in Ötlingen befinden, haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe in enger Abstimmung mit dem Agenda-Büro, dem Grünflächenamt und der Schule selbst ein individuelles Sanierungskonzept erstellt.

Als zukünftiger Projektschritt ist angedacht, die Kunstweg-Broschüre nach Abschluss der Sanierungs- und Versetzungsarbeiten in aktualisierter und erweiterter Form neu aufzulegen. Auch die im Verlauf der Kunstsymposien 2005 und 2006 entstandenen und im öffentlichen Raum verbliebenen Skulpturen sollen darin bedacht werden.