Junge Zeitung

Bus oder Sardinenbüchse?

Immer wieder hört man auch in Kirchheim Schüler über zu volle Busse klagen. Unsere Praktikantinnen Mona Rütten und Hannah Franz wollten es genauer wissen und haben nachgefragt.

„An mir ist schon öfter ein Bus vorbeigefahren“, beschwert sich Andreas Reich (15). Der Schüler des Ludwig-Uhland-Gymnasiums (LUG) fährt jeden Tag von Weilheim nach Kirchheim und zurück. „Da kann es schon mal vorkommen, dass der Bus sehr voll ist“, sagt er.

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Auch Rebecca Oettle (18) kennt das Problem, dass die Busse zu voll sind. Die Bissingerin fährt täglich von Kirchheim nach Nürtingen zum agrarwissenschaftlichen Gymnasium der Fritz-Ruoff-Schule und wurde in Nürtingen auf dem Heimweg sogar schon stehen gelassen. „Dadurch habe ich meinen Anschlussbus verpasst“, erzählt die Schülerin.

Frederik Kiedaisch (15) aus Owen, der die Max-Eyth-Schule in Kirchheim besucht, hat ähnliche Probleme: „Die vollen Busse stören mich morgens und mittags auf dem Schulweg.“

Theresa Bezler (17) aus Ohmden geht auf die Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule. Um nach Kirchheim zu gelangen, nimmt sie den Bus, der morgens jedoch ziemlich voll ist. „Es ist schon vorgekommen, dass ein zweiter Bus kommen musste, mit dem ich dann allerdings zu spät in den Unterrich kam“, sagt Theresa.

Die zwei Schülerinnen der Fritz-Ruoff-Schule, Samira Firas (17) und Leta Shurecin (18), beschweren sich über den Bus von Kirchheim nach Nürtingen, der oft zu voll ist. Die Kirchheimerinnen erzählen, dass sie schon an der Bushaltestelle stehen gelassen worden sind und sogar einmal nicht aus dem Bus herauskamen, da das Gedränge zu groß war.

Ganz anders sieht das der Schüler des Ludwig-Uhland-Gymnasiums Felix Grodmeier (16) aus Schlierbach: „Der Bus ist generell nicht zu voll. Es gab bis jetzt keine Schwierigkeiten.“

„Mich hat bis jetzt jeder Bus mitgenommen und ich finde die Busse nicht zu voll“, informiert uns der Schlierbacher Mehmet Kilic (16), der die Alleenschule besucht.

Larissa Lange (17) aus Ohmden macht auf das Problem aufmerksam, dass der Bus manchmal durch Jesingen durchfährt. Die Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schülerin fügt aber hinzu: „Mir persönlich ist noch nichts Derartiges passiert.“

Manuel Hoffert (17) wohnt in Hepsisau und besucht die Max-Eyth-Schule. Er ist der Meinung, die Busse seien mittags nicht überfüllt, ganz im Gegensatz zu morgens.

Der Dettinger Valentin Pfitzenmaier (17), der auf die Max-Eyth-Schule geht, meint: „Die Busse nach Kirchheim sind morgens sehr voll. Das stört mich aber nicht.“

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