Kirchheim

Das Wrack reist vom Neckar an die Ohrn

Kirchheim/Öhringen. Das Esslinger Wrack des Kirchheimer Künstlers Bertl Zagst ist jetzt auf der Landesgartenschau in Öhringen zu sehen. Wer in den vergangenen Wochen in Klein Venedig in Esslingen weilte, hat das Werk von Bertl Zagst vermisst. Seit Stadt im Fluss lag es – viel beachtet – im Kanal am Kanzleiufer. Nun liegt es am Cappelrain auf dem Gelände der Landesgartenschau in Öhringen, oberhalb des kleinen Flüsschens Ohrn, eingezäunt an Land, zwischen Rosenbüschen.

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Besucher erwartet auf der Landesgartenschau neben dem Naturerlebnis ein außerordentliches Kunstereignis. Bedeutende Werke der internationalen Sammlung Würth treffen auf Arbeiten von Künstlern der Region, die der Hohenloher Kunstverein vorstellt. In markanten Sichtachsen verbinden sich beide Teile der Präsentation zu einem spannenden Dialog der Skulpturen.

Der Hohenloher Kunstverein wurde 1958 in Langenburg mit dem Ziel gegründet, die bildende Kunst im fränkisch-hohenlohischen Raum zu pflegen und zu fördern. Das ist bis heute die Aufgabe des Vereins. Auf der Landesgartenschau treten acht Bildhauer in einen Dialog mit den Arbeiten aus der Sammlung Würth: Gerda Bier, Ursula Kensy, Rolf Kurz, Rudolf Kurz, Karl-Heinrich Lumpp, Franz Raßl, Susanne Rudolph und Bertl Zagst. pm