Lokale Kultur

Dem Musikfreund Max Eyth auf der Spur

KIRCHHEIM Dass es sich lohnt, am Gedenktag für Max Eyth dem Musikliebhaber gleichen Namens mit einer Konzertveranstaltung im Kornhaus nachzuspüren, wurde durch einen Dokumentenfund eindrucksvoll bestätigt: Dieser Tage entdeckte Museumsleiter Rainer Laskowski ein Foto des herrlichen Bechstein-Flügels, den Max Eyth für seine Verdienste um die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft geschenkt bekam. So ein Prachtstück schenkt man schließlich nur jemandem, der mehr braucht als ein Dekorationsstück für seine Wohnung.

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Viele Hinweise gibt es inzwischen dafür, dass der Dichteringenieur ein großer Musikfreund war und auch selbst gerne musizierte. Mit ihrem Konzertprogramm, das die Altistin Cecilia Tempesta, der Geiger Bernhard Moosbauer und der Pianist Jens Wollenschläger zusammengestellt haben, nehmen die Künstler nicht nur Bezug auf die deutsche Musikszene, sondern folgen auch den Reiserouten, die Max Eyth mit dem amerikanischen, englischen, russischen oder italienischen Musikschaffen seiner Zeit in Berührung brachten. Ein ebenso wertvolles wie kurzweiliges Programm ist dabei herausgekommen, das von Robert Schumann über Scott Joplin bis hin zu Michael Glinka und Paolo Tosti reicht.

Karten für das Konzert im Kornhaus am Samstag, 6. Mai, um 19.30 Uhr gibt es an der ab 19 Uhr geöffneten Abendkasse und im Vorverkauf bei der vhs, Telefon 0 70 21 / 97 30 32.

vhs