Kirchheim

Der „Palm-Mittwoch“ soll den Sommer ins Kino bringen

Kirchplatz Reimund Fischer nimmt am heutigen Dienstag Anrufe von Film- und Pflanzenfreunden entgegen.

Palmen gehören zum „Stamminventar“ des Kirchheimer Sommernachtskinos.Archiv-Foto: Carsten Riedl
Palmen gehören zum „Stamminventar“ des Kirchheimer Sommernachtskinos.Archiv-Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Noch 16 Tage bis Sommernachtskino: Auch wenn der Sommer derzeit eine Pause einlegt und für Abkühlung sorgt, startet bei den Vorbereitungen für das 15. Kirchheimer Sommernachtskino so langsam die heiße Phase. Eines der sichersten Anzeichen dafür ist die Ankündigung des Kinobetreibers Reimund Fischer, dass er vom heutigen Dienstag an wieder auf Anrufe von „Palmenspendern“ wartet. Um aber nicht schon mitten in der Nacht von den ersten Teckboten-Lesern geweckt zu werden, fügt er sicherheitshalber hinzu, dass er erst ab 8 Uhr Anfragen entgegennimmt.

Wie immer geht es darum, dass die Kirchheimer „ihr“ Sommernachtskino auf dem Martinskirchplatz mit „ihren“ Pflanzen verschönern und so gemeinsam dazu beitragen, dass sich rund um die Kirche mediterranes Flair ausbreiten kann. Und noch etwas ist so wie immer: Der Begriff „Palme“ dient lediglich als Oberbegriff für jede Art von Pflanzen, die geeignet sind, sommerliche Urlaubsstimmung zu verbreiten.

Palmen sollten stattlich wirken

Einzige Bedingung: Sie sollten einigermaßen stattlich wirken. Wer diese Bedingung mit seiner Pflanze erfüllt und zu den ersten 50 Anrufern gehört, die sich bei Reimund Fischer unter der Telefonnummer 01 60/97 21 60 56 melden, kann am „Palm-Mittwoch“, 9. August, im Lauf des Tages mit dem großen Blumenkübel auf den Martinskirchplatz kommen. Zum Dank gibt es wieder eine Dauerkarte, die für alle 25 Kinoabende gültig ist. Diese Kinokarte ist allerdings ein persönliches Dankeschön: Sie wird deshalb mit dem Namen des Palmenspenders versehen und ist nicht übertragbar.

Reimund Fischer strahlt im Vorfeld grenzenlosen Optimismus aus, und das bezieht sich nicht nur auf die 50 Palmen, die er erwartet. Auch der langfristige Wetterbericht stimmt ihn bislang froh und optimistisch. Außer auf das Wetter schaut er zudem regelmäßig auf die Vorverkaufszahlen. Und da sieht es für manche Tage noch besser aus.

Auf Platz eins beim Vorverkauf liegt derzeit „Ich - einfach unverbesserlich 3“ (12. August), gefolgt von „Willkommen bei den Hartmanns“ (1. September) und „Das Pubertier“ (20. August). Insgesamt stellt er zufrieden fest: „Jetzt sind schon mehr Karten im Vorverkauf weg, als wir beim ersten Mal überhaupt Zuschauer hatten.“

Über die Gründe dafür kann er nur spekulieren: Ob das aktuelle Filmprogramm so gut ankommt oder ob seine treuen Kunden schon fürchten, dass wegen der Baustelle an der Kirche manche Filme schneller ausverkauft sind, wer weiß das schon? Nur eines ist sicher: „Der Vorverkauf weist eine ähnliche Kurve auf wie die Wettervorhersage.“Andreas Volz

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