Kirchheim

Die drei wichtigsten Ursachen für Baumschäden in Kirchheim

Verursacher des Eschentriebsterbens ist ein asiatischer Pilz mit der Bezeichnung „Falsches weißes Stängelbecherchen“ (Hymenoscyphus pseudoalbidus). Der Pilz bildet im Sommer auf den am Boden liegenden Blattspindeln unauffällige Fruchtkörper aus. Deren Sporen verbreiten sich mit dem Wind und infizieren die Blätter. Zu erkennen ist dies an einer braun verfärbten Blattspreite. Von da aus wandert der Pilz über die Blattspindel in das unverholzte Mark von Zweigen und Trieben und weiter in den verholzten Bereich. Es entstehen typische Rindennekrosen. Der Pappelrindenbrand wird von einem Schlauchpilz (Cryptodiaporthe populea) verursacht. Die Pilzsporen dringen über kleine Öffnungen in die Rinden gesunder Bäume ein. Erste Symptome sind absterbende Zweige. Es folgt zunächst das Sterben der Äste und dann das des Baums. Die Verbreitung des Pilzes geschieht durch herunterlaufendes Regenwasser und durch den Wind. Die Erlen-Phytophthora ist auch als Wurzelhalsfäule bekannt. Sie zeigt sich durch schwarze Verfärbungen ab etwa einem Meter über dem Boden. Die Bäume sind geschwächt und anfällig für andere Holzfäulepilze. Die Krone vergilbt, die Belaubung ist spärlich und kleinblättrig. Der Baum stirbt ab.cw

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