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Drei Häuser auf Halde und kein Goldesel

Perspektive Alle fünf Jahre ein eingelagertes Haus wieder aufbauen - so lautete ein CDU-Antrag bei den Haushaltsberatungen. Man wünsche sich eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Freilichtmuseums.

Bausubstanz Zunächst werde man den Zustand der drei Häuser begutachten, dann ihre kulturgeschichtliche Bedeutung bewerten, beschied die Verwaltung. Das sei nötig, weil das Depot auf dem alten Bundeswehrgelände geräumt werden müsse. Ein Wiederaufbau sei aber angesichts der Investitionen in Schul- und Verwaltungsgebäude mittelfristig nicht finanzierbar. Mit dieser Antwort sei die CDU „wenig glücklich“, erwiderte Kreisrat Volker Haug.

Filder-Sicht Auch Kreisrat Wolfgang Haug (FDP) war unzufrieden. Insbesondere, weil ein Fachwerkhaus von den Fildern seit mehr als 30 Jahren auf Halde liegt. Die Filder seien bislang unterrepäsentiert, außer dem Backhäusle aus Sielmingen stehe nichts in Beuren. Haug zog die Vorlage aus dem Jahr 1986 hervor: Das Konzept spreche von der Baugruppe Neckar/Filder. Landrat Heinz Eininger sagte, man werde verantwortungsvoll prüfen, aber „ein Goldesel ist nicht da“.rok

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