Kirchheim

Drei Tage Kirchheim für 250 Gäste

Programm Per Bus und Flugzeug sind sie nach Kirchheim gekommen. Die meisten wohnen bei Familien in der Stadt.

Kirchheim. Stadtführungen und Besichtigungen prägten den Freitag vor dem großen Festakt in der Stadthalle. Ein besonderes Zeichen setzten Kinder des Wohngebiets „Dettinger Weg“ am Samstag. Zwischen Teckrealschule und Thomaskirche befindet sich der Rambouillet-Platz. Zusammen mit Wolfgang Schinko vom Jugendzentrum KIZ legten sie „live“ ein Mosaik, das die deutsch-französische Freundschaft symbolisiert und an die Partnerschaft mit Rambouillet erinnert. Am oberen Rand fließen die französische und die deutsche Fahne ineinander über, darunter wurde eine Erinnerungstafel befestigt, umrahmt von einem bunt-gesprenkelten Mosaik in allen Farben der beiden Flaggen. Die meisten Teilnehmer nahmen selbst Keramikteilchen in die Hand und machten bei der Gestaltung des Mosaiks mit. Dazu gab‘s ein Gläschen Sekt.

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Zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus fand zur besten Marktzeit am Samstag ein sogenannter „Europa-Flashmob“ statt. Vor der Stadtbücherei und in der Max-Eyth-Straße versammelten sich die Partnerschaftsgäste und -gastgeber, aber auch viele Passanten und schmetterten gemeinsam die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“. Dazu spielte ein Orchester der Musikschule unter Leitung von Takashi Otsuka.

Zügig hinüber in den „Hain der Kulturen“. Dort pflanzten die Bürgermeister der Partnerstädte und die Kirchheimer Oberbürgermeisterin einen Baum und schon ging‘s weiter mit dem Ausflugsrogramm. Die Gäste durften sich entscheiden: entweder auf die Teck, ins Freilichtmuseum oder auf die Hahnweide, wo am Samstag ein internationaler Segelflugwettbewerb durchgeführt wurde.

Im Kornhaus eröffneten später Kirchheim und Rambouillet eine gemeinsame Kunstausstellung. Und zum guten Schluss folgte noch ein Chorkonzert in der Martinskirche.Andrea Barner