Lokale Kultur

Ein fulminanter Auftritt

Band „All inclusive“ feiert zehnjähriges Bühnenjubiläum

Ein fulminanter Auftritt
Ein fulminanter Auftritt

Kirchheim. Eine restlos ausverkaufte Bastion in Kirchheim erlebte jüngst einen fulminanten Auftritt der Weilheimer Band „All inclusive“. Die zehnköpfige Band begeisterte ihr Publikum mit vielen interessanten Eigenkompositionen und selbst arrangierten internationalen Hits.

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Bandleader Jan Weber sowie Linda Friedel und Kati Willer waren die Basis für den mehrstimmigen Gesang, unterstützt von Sebastian Reich (Keyboard), Michael Fauser (Drums), Mike Linz (Gitarre und Gesang), Kay Kirchmann (Bass) sowie einem dreiköpfigen Bläsersatz mit Jörg Ruff (Trompete), Rene Kirchmann (Altsaxofon) und Markus Bezold (Tenorsaxofon).

Dass bei einer zehnjährigen Bandgeschichte die Zahl der Mitstreiter lang und somit der Verlauf des Abends vielversprechend war, zeigte gleich der erste Spielblock. Als Paul und Ringo verkleidet, betraten Dane Zoch und Steffen Schellhaas die Bühne und begeisterten mit einem ­„Where are the Ladys?“ und den ­Beatles-Songs „Lady Madonna“ und „Come Together“ die weiblichen Gäste.

Nicht zu viel versprach Jan Weber mit der Aussage „Ein Highlight jagt das Nächste“, denn schon nach der Pause saß Julian Feuchter hinter dem Schlagzeug von Michael Fauser und zeigte bei Stevie Wonders „I Wish“ mit einem Schlagzeugsolo sein Können. Till Heinrich begeisterte mit einer gitarrensolo-geprägten Dave ­Matthews-Version von „Cortez the killer“ und zu guter Letzt betrat Felix Nimmrichter von den in der Bastion nur allzu gut bekannten „Beatless“ die Bühne.

So gestaltete sich der Auftritt für das Publikum packend und kurzweilig, und die Band hatte ganz offensichtlich genauso viel Spaß und Freude wie das Publikum.

Erst nach einem ausgelassenen Zugabenblock endete nach Mitternacht und mit Standing Ovations ein begeisternder Abend. Mit dem Robbie-Williams-Klassiker „Let me entertain you“ und dem „All inclusive“-Ohrwurm „Come On Baby“ wurde das Publikum musikalisch verabschiedet. Nach einem so gefeierten Auftritt kann man schon jetzt gespannt sein, was sich die Band in den nächsten zehn Jahren einfallen lässt . . . ml