Infoartikel

Ein Hund und ein Youngster machen den Jedermännern Beine

Nicht minder ambitioniert als die Amateure und Elitefahrer traten die Teilnehmer des Jedermann-Rennens gestern in die Pedale. Mit 39 Fahrerinnen und Fahrern waren‘s sogar fünf mehr als 2011. Andreas Miller aus Jesingen konnte dabei seinen Sieg aus dem Vorjahr nicht wiederholen und landete auf Platz zwei. Im Zielsprint musste sich der mehrfache Sieger des Großglockner-Bergzeitfahrens und Rekordgewinner der „Bissinger Meile“ nur dem Ehinger Christian Brauße geschlagen geben. „Ich habe mich immer an Andis Hinterrad orientiert und bin im entscheidenden Moment an ihm vorbei“, schilderte Brauße den Schlüssel zu seinem Erfolg. Für Aufsehen sorgte neben einem Hund, der Mitte des Rennens über die Strecke jagte, auch Lokalmatador Jannik Steimle. Der erst 16-jährige Weilheimer in Diensten von Radsport Kirchheim fuhr einige Runden vor dem Feld her, zwang die Arrivierten so zu einem hohen Tempo. „Mein nächstes Ziel sind die deutschen Meisterschaften in drei Wochen“, verriet Steimle, unlängst in die U17-Nationalmannschaft berufen, nach dem Rennen. Schnellste „Jederfrau“ wurde Tanja Renz aus Ohmden vor Birgit Zimmermann aus Lindorf.

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