Lokale Kultur

"Es war die Lerche"

NÜRTINGEN Am Samstag, 25. November, um 20 Uhr, zeigt das "Russland-Deutsche Theater" Niederstetten um 20 Uhr im Theater im Schlosskeller, in der Schlossgartenstraße 3 / 1 in Nürtingen, das heitere Trauerspiel mit Musik "Es war die Lerche" von Ephraim Kishon.

Anzeige

Was wäre, wenn Romeo und Julia nicht gestorben wären? Wie könnte das wohl berühmteste Liebespaar der Welt 29 Jahre später leben? Genau diese Geschichte erzählt Ephraim Kishon in seinem heiteren Trauerspiel mit Musik "Es war die Lerche". Romeo ist darin ein wenig erfolgreicher Ballett-Lehrer und bringt viel zu wenig Geld ins Haus. Julia hängt die lästige Hausarbeit zum Hals heraus und sie will daher endlich ein Dienstmädchen. Lukretia, ihre 14-jährige Tochter, ist eine pubertierende Göre und der Schrecken ihrer Eltern.

Von Liebe und Reichtum ist nicht mehr viel übrig geblieben. Der Haussegen hängt schiefer als der Turm von Pisa. Die Ehe ist eine einzige Katastrophe. Ephraim Kishon löst in seinem "heiteren Trauerspiel" die Probleme auf seine Weise. Das Publikum kann sich an einem vergnüglichen Theaterstück erfreuen, das anschaulich vor Augen führt, dass auch die romantischsten Liebespaare im Alltag hin und wieder so ihre Schwierigkeiten haben.

Das Russland-Deutsche Theater Niederstetten bestehend aus Maria und Peter Warkentin, die am renommierten Moskauer Tschechow-Theater ihre Schauspielausbildung genossen haben, sowie Thomas Tolk, der sich souverän in das Ensemblespiel einfügt haben bereits im Herbst letzten Jahres das Nürtinger Publikum mit den Tschechow-Einaktern "Der Heiratsantrag" und "Der Bär" begeistert.

Karten gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf bei Stocker, Papier-Bücher-Bürobedarf, in der Kreuzkirchstraße 4 in Nürtingen, Telefon 0 70 22 / 3 24 25.

pm