Kirchheim

Ins Freibad mit Polizeischutz und Security?

Was tun? So lautet am Tag nach den Vorfällen im Kirchheimer Freibad die Frage. Für die Stadt als Betreiberin ist klar: „Wir greifen durch“, kündigt die Oberbürgermeisterin an.

Kirchheim. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker ist geschockt: „Seit geraumer Zeit setze ich mich für eine Stimmung des friedvollen Miteinanders in Kirchheim ein – und jetzt das!“ Sie sieht die Bemühungen für das Gros derer, die Zuflucht suchen, in Gefahr. Ihr Appell lautet daher einerseits, in der Kirchheimer Gesellschaft nicht in ein anderes Fahrwasser zu verfallen. Andererseits sind sich die Stadtverantwortlichen ihrer Pflicht zu handeln sehr wohl bewusst. Matt-Hei­decker kündigt Sofortmaßnahmen an, die gestern besprochen wurden. Wichtigster Punkt: Die Stadt wird einen Security-Dienst beauftragen, im Freibad nach dem Rechten zu sehen – zumindest an heißen Tagen mit großem Besucherandrang. Weiter wird dem Schwimmmeisterteam der Rücken gestärkt, unmittelbar vom Hausrecht Gebrauch zu machen: „Wer sich nicht an unsere Regeln hält, fliegt!“ Dabei soll sich das Team jederzeit von der Polizei helfen lassen, die ebenfalls ein wachsames Auge aufs Freibad hat.

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