Kirchheim

Jugendliche sammeln Themen

Beteiligung Vertreterinnen der Stadt haben ein offenes Ohr und erteilen einen Crashkurs in Sachen Kommunalpolitik.

Kirchheim. Die Jugendbeteiligung in Kirchheim hat einen Namen: „BePart!“. Jüngst trafen sich Vertreterinnen der Stadtverwaltung mit den Jugendlichen der BePart!-Steuerungsgruppe im großen Sitzungssaal des Rathauses zu einem „Crashkurs Stadtverwaltung und Kommunalpolitik“. Edeltraud Bolai und Jana Fiegenbaum, beide in der Abteilung Gremien und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung tätig, erklärten in einem theoretischen Teil, wie Entscheidungen in einer Stadt entstehen. Anschließend wurden gemeinsam Themen definiert, bei denen die Jugendlichen in Zukunft gerne eingebunden wären.

Unter Anleitung von Sozialplanerin Annika Friedrich sammelten die Teilnehmer jugendrelevante Themen. Im Vordergrund der Diskussion standen vor allem Bildung und Freizeitangebote. BePart! möchte einbezogen werden, wenn die Verwaltung plant, was an Schulgebäuden passieren soll. Aber auch Themen wie Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften, die Planung von Schul-, Rad- und Wanderwegen sowie öffentlichen Treffpunkten sind den Jugendlichen von BePart! große Anliegen. „Wir sind diejenigen, die die Infrastruktur noch am längsten nutzen werden“, sagte ein Mitglied der Steuerungsgruppe. Zentrale Themen waren auch die Neugestaltung des Linde-Areals und die Planungen für das Otto-Ficker-Areal.

Die Verwaltung hat in einem ersten Schritt die Wünsche der Teilnehmer aufgenommen. Die Ergebnisse werden nun verwaltungsintern in einer Liste zusammengestellt. Sie soll dazu dienen, Jugendliche in städtische Planungen einzubeziehen. Neben der Liste sind aus der Gruppe auch konkrete Projektideen entstanden: Gerne würden die Jugendlichen mit verschiedenen Maßnahmen und tatkräftigem Einsatz zur Verschönerung des Stadtbilds beitragen.pm