Lokale Kultur

Karl Schmidt-Rottluff

Die Kunsthistorikerin Barbara Honecker wird am morgigen Donnerstag im Spitalkeller der Kirchheimer Volkshochschule um 20 Uhr in einem Vortrag mit Lichtbildern über den Künstler Karl Schmidt-Rottluff, die Künstlergruppe "Die Brücke" und über den deutschen Expressionismus informieren.

KIRCHHEIM "Schmidt" ist sicherlich kein sehr aufregender und verkaufsfördernder Name für einen Künstler. Deshalb fügte der Maler den Namen des Chemnitzer Vorortes, in dem er 1884 geboren wurde, noch hinzu. Karl Schmidt-Rottluff ist derzeit eine Ausstellung in der Stadthalle Balingen gewidmet, die 100 Meisterwerke aus Chemnitzer Sammlungen vereint. Er war die treibende Kraft im Hinblick auf die Gründung des Brücke-Museums. "Die Brücke" ist eine deutsche Künstlervereinigung, die am 7. Juni 1905 in Dresden gegründet wurde. Weitere Mitglieder waren Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl. Später schlossen sich auch noch Emil Nolde und Max Pechstein der Gruppe an.

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Die "Brücke-Maler" repräsentierten zusammen mit der Künstlervereinigung "Der Blaue Reiter" die Kunstbewegung des deutschen Expressionismus. Barbara Honecker führt außerdem am Samstag, 2. Juli, im Rahmen einer Ausstellungsfahrt der Kirchheimer Volkshochschule interessierte Besucher durch die Balinger Ausstellung.

Anmeldungen für diese Exkursion werden entgegengenommen in der Geschäftsstelle der Kirchheimer Volkshochschule, Max-Eyth-Straße 18, Telefon 0 70 21 / 97 30 30.

vhs