Lokale Wirtschaft

Kirchheim als Marke

Neue Wirtschaftsförderin: Maike Riesenberg

Kirchheim hat eine neue Wirtschaftsförderin: Im Januar kommenden Jahres wird Maike Riesenberg die Arbeit in der Teckstadt aufnehmen.

irene strifler

Kirchheim. Mit überzeugender Mehrheit von 31 zu 3 Stimmen bei einer ungültigen Stimme konnte sich Maike Riesenberg am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung gegenüber ihrer Mitbewerberin durchsetzen.

Überzeugen konnte die 41-jährige Deutsche, die vor zehn Jahren aus privaten Gründen in die Oststeiermark gezogen war, durch ihre 21 Jahre umfassende Berufserfahrung. Diese hinterfragten die Stadträte in einer Reihe von kritischen Fragen gründlich. Die Kandidatin präsentierte sich überzeugend als Frau aus der Praxis, war sie doch bereits für zahlreiche Unternehmen als Beraterin tätig. Derzeit arbeitet sie als Stadtmanagerin im österreichischen Fürstenfeld, 56 Kilometer von Graz und 156 Kilometer von Wien entfernt.

Maike Riesenbergs aktuelles Arbeitsfeld weist viele Parallelen zu ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim auf. „Wirtschaft und Arbeitsplätze sind das zentrale Thema“, machte sie ihre Schwerpunkte klar und nannte ihr Ziel: „Ich will Kirchheim vom Leitbild zur Marke führen.“

Umstrukturierungsmaßnahmen in der Steiermark nannte die Bewerberin als Grund für ihr Interesse an einem Stellenwechsel. Überzeugend konnte sie vermitteln, sich schnell im Schwabenland einarbeiten zu wollen, zumal sie früher einmal in Stuttgart gewohnt hatte. Jetzt wird sie sich schleunigst daran machen, in Kirchheim eine Bleibe zu suchen.

Für die Stadt endet somit nach sechs Monaten die Vakanz an der Spitze der Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung.