Lokale Wirtschaft

KSK verabschiedet Werner Löffler

Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen hat Werner Löffler, der seit 1986 als stellvertretendes Vorstandsmitglied und als Regionalbereichsleiter in Kirchheim tätig war, in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge als Leiter des Unternehmenskundenbereichs in der Region Kirchheim tritt Otto Roth an.

ANDREAS VOLZ

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KIRCHHEIM Franz Scholz, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, bezeichnete Werner Löffler als eine Persönlichkeit, die die KSK in der Region repräsentiert habe: "Mit ihm verliert die Kreissparkasse hier im Raum Kirchheim fürwahr eine Institution." Von 45 Berufsjahren habe er 27 bei der Kreissparkasse verbracht. 1986 sei er nach Kirchheim gekommen "nahezu zeitgleich mit der Eröffnung der neuen Hauptfiliale", in deren Kundenhalle Werner Löffler nun vor einer überaus großen Gästeschar verabschiedet wurde. Werner Löffler habe aufgrund seiner Tätigkeit in Kirchheim "höchste Anerkennung und Wertschätzung genossen bei den Kunden, in der Öffentlichkeit und auch im Haus selbst", lobte Franz Scholz den scheidenden Regionalbereichsleiter. Otto Roth, Löfflers Nachfolger als Leiter des Unternehmenskundenbereichs in der Region Kirchheim, stehe für Kontinuität und Verlässlichkeit.

Werner Löffler selbst blickte zurück auf die großen Veränderungen, die es im Bankensektor in den vergangenen 21 Jahren gegeben hat. So hätten Automaten und Internet zu großen Umstrukturierungen in der Branche geführt. Bei der Unternehmensfinanzierung wiederum habe "Basel II" eine neue Epoche eingeleitet. Auch wenn zunächst manche Skeptiker die Kreditversorgung der mittelständischen Wirtschaft in Gefahr gesehen hätten, habe "Basel II" auch Vorteile mit sich gebracht: "Die Unternehmen arbeiten seither erfolgreich an einer Verbesserung ihrer Eigenkapitalversorgung." In Anspielung auf seine langjährige Tätigkeit und auf den anschließenden Vortrag von Professor Dr. Hans-Werner Sinn schloss Werner Löffler mit den Worten: "Ich bin froh, dass ich mich in einer Zeit verabschieden kann, in der es endlich wieder vorangeht in der Wirtschaft, und dass dabei auch der Mittelstand einbezogen ist."