Infoartikel

Nachgefragt bei Heide-Marie Bauer

Foto vom traumhaft verschneiten, idyllischen Garten der Familie Bauer in Holzmaden mit Heide und Heinz Bauer zum Auftakt der gan
Heide Bauer. Foto: Cornelia Wahl

Was kann man sich unter Erlebnistanz vorstellen?

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Der Begriff Erlebnistanz vereint Tänze aus aller Welt, aus verschiedenen Epochen, Kulturen und den Gesellschaftstanz. Es wird miteinander in der Gruppe getanzt. Alle Tänze sind den individuellen Fähigkeiten der älteren Generation angepasst.

An wen richtet sich das Angebot Erlebnistanz?

Das Angebot richtet sich an Menschen ab einem Lebensalter von etwa 55 Jahren, die Freude an der Bewegung zur Musik und dem Miteinander in der Gemeinschaft haben.

Gibt es Voraussetzungen, die man mitbringen sollte?

Jeder, der sich angesprochen fühlt, kann mitmachen. Das Mittanzen ist auch ohne Partner möglich. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Menschen, die schlecht zu Fuß sind oder in ihrer Bewegung eingeschränkt, können vom Angebot „Tänze im Sitzen“ profitieren.

Welche Wirkung hat der Erlebnistanz auf Körper und Geist?

Erlebnistanz ist eine unterhaltsame Gesundheitsvorsorge durch ein moderates Ausdauertraining, wobei Gelenke und Muskeln geschont werden. Außerdem ist er eine anerkannte Sturzprophylaxe. Das Gehirn wird durch das Erlernen der Schrittfolgen trainiert. Er schult Koordination und Reaktion. Kurzum: Das Tanzen fördert das Wohlbefinden von Leib und Seele.

Wie sieht eine Tanzeinheit aus?

Wir beginnen mit leichten Bewegungen und steigern uns allmählich zu schwereren Tanzbewegungen und gehen wieder zurück zu leichteren. Dies geschieht möglichst abwechslungsreich.

Gibt es Rückmeldungen von den Teilnehmern auf die individuelle Wirkung?

Während der Tanzstunde bemerke ich oft, dass das Tanzen eine belebende Wirkung hat. Das bestätigen mir die Tänzer immer wieder. Einige berichten auch über die Gelenke, die vor dem Tanzen schmerzten und nachher nicht mehr wehtaten.cw