Lokale Wirtschaft

Neue Broschüre für Multiplikatoren

Im Herbst hatte der Kirchheimer Gemeinderat auf Empfehlung des Wirtschaftsbeirats ein Handlungsprogramm Wirtschaftsförderung 2004 plus verabschiedet. Der Wirtschaftsbeirat hat nun "grünes Licht" für die weitere Bearbeitung der Thematik gegeben.

KIRCHHEIM Mit der Umsetzung des Handlungsprogramms wurde Dr. Stefan Leuninger, Inhaber des Beratungsunternehmens Imakomm Wirtschaftsförderung, beauftragt. Insgesamt umfasst das Programm zehn Maßnahmen, darunter die Erarbeitung und Umsetzung eines Standortmarketing-Konzeptes.

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Die Leitlinien der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Kirchheim zu gestalten und die Verwaltung beim Thema Wirtschaftsförderung zu beraten, dies sind die Hauptaufgaben des Wirtschaftsbeirats, in dem Gemeinderatsfraktionen, BDS, City Ring, Unternehmerinnen-Netzwerk, Volksbank, Kreissparkasse, IHK, Kreishandwerkerschaft, DGB und die Verwaltungsspitze zusammenarbeiten.

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Wirtschaftsbeirat mit dem Thema Standortmarketing und Ansiedlung von Unternehmen beschäftigt. Dr. Leuninger, Mittelstandsbeauftragter der Stadt, hatte hierzu eine Konzeption mit einer Umsetzungsplanung für 2005 und 2006 vorgelegt. "Der Wirtschaftsbeirat hat sich einstimmig für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen ausgesprochen", erläutert Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, zugleich Vorsitzende des Wirtschaftsbeirates.

Als erster Schritt wird eine Standortbroschüre konzipiert und im laufenden Jahr an zahlreiche regionale und überregionale Multiplikatoren, etwa Wirtschaftsverbände, verteilt. "Wir wollen hierbei nicht nur für das Gewerbegebiet Kruichling werben, sondern die neue Broschüre auch privaten Standortanbietern als Medium zur Verfügung stellen", führt die Oberbürgermeisterin aus.

Als weitere Maßnahmen wurden eine Intensivierung der PR-Arbeit und eine inhaltliche Erweiterung der städtischen Homepage beschlossen. Der Kontakt zur regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, ist der Beirat überzeugt, müsse gerade im Handlungsfeld Standortmarketing weiter intensiviert werden. Auch eine Beteiligung der Stadt bei der internationalen Immobilienmesse EXPO-Real im Herbst dieses Jahres in München ist wieder in der Planung.

Erfreut zeigt sich Matt-Heidecker zudem, dass das neue kaufmännische Management des Industrieparks Nabern offen für eine enge und kooperative Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Wirtschaftsbeirat ist. Hierzu werden in der nächsten Zeit weitere Details noch konkretisiert.

pm