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Opfer: Zustand nicht lebensbedrohlich

Schlierbach. Der Gesundheitsstandes 44-jährigen Kirchheimers, der am 21. August in Schlierbach einem Mordversuch zum Opfer fiel, hat sich verschlechtert. Er sei aber nicht lebensbedrohlich, wie der Polizeisprecher der Polizeidirektion Göppingen, Uli Sauter, auf Anfrage mitteilte. Über Tatmotiv und Waffe könne er noch nichts sagen. Die Ermittlungsgruppe „Maisfeld“ ermittle, was das Motiv anbelangt, in jede Richtung. Daher werde auch untersucht, ob es sich um eine Beziehungstat handle. Unbestätigten Angaben zufolge soll es sich bei dem Haupttäter um den Ex-Freund der jetzigen Freundin des Opfers handeln.

Wie berichtet, war der 44-Jährige mittags beim Ausführen seines Hundes auf einem Feldweg zwischen dem Schlierbacher Gewerbegebiet und dem Wald aus einem alten Peugeot 106 heraus beschossen worden. Als er darauf hin in das nahe Maisfeld flüchtete, folgte ihm einer der drei Männer, „um die Sache zu Ende zu bringen“. Der Kirchheimer konnte per Handy Hilfe rufen und wurde schwer verletzt in ein Stuttgarter Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungsgruppe „Maisfeld“ der Göppinger Kriminalpolizei nahm mit Hilfe von SEK und MEK in den Folgetagen einen 19-jährigen aus Heiningen, einen 23-jährigen aus Bad Boll sowie den Drahtzieher, einen 26-jährigen aus Kirchheim, fest. Alle drei Männer sitzen in Untersuchungshaft. Der 26-Jährige soll die beiden anderen für die Tat bezahlt haben.rum

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