Lokale Kultur

"Samuels Reise"

KIRCHHEIM Um 20 Uhr beginnt am Freitag, 30. September, um 20 Uhr im Max-Eyth-Haus in Kirchheim eine vom Literaturbeirat der Stadt veranstaltete Autorenlesung mit Gernot Wolfram.

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Gernot Wolfram wurde 1975 in Zittau in Sachsen geboren. Seine Jugend verbrachte er in Nürtingen, wo er sein Abitur ablegte. Heute lebt er in Berlin und arbeitet als Journalist, Dozent und Autor. Er hat Gedichte und Erzählungen in Zeitschriften veröffentlicht und für Rundfunk und Theater geschrieben. 1995 erhielt er den baden-württembergischen Landespreis für deutsche Sprache und Literatur und 2002 den Walter-Serner-Preis. 2003 erschien bei der Deutschen Verlagsanstalt (DVA) sein Erzählungsband "Der Fremdländer" und 2005 sein erster Roman "Samuels Reise".

"Samuels Reise" ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Reise. Ein junger Übersetzer verliebt sich in eine Frau, die einen eigenwilligen Sohn hat. Der Junge, Samuel, interessiert sich nur selten für andere Menschen und lebt in der Welt von Science-fiction-Romanen. Er schickt Briefe an den Autor dieser Bücher, einen alten Mann in Krakau, in dem unschwer Stanislaw Lem zu erkennen ist, und träumt davon, ihn eines Tages zu treffen.

Als die Mutter Samuels ein vierwöchiges Stipendium in Amerika erhält, reist ihr Freund mit dem Jungen nach Polen. In Krakau angekommen, verschwindet Samuel plötzlich, und der Mann begegnet auf der Suche nach ihm Menschen, deren Leben und Geschichte ihn auf die geheimen Wege dieser Stadt im Wandel führen und ihn unentrinnbar verändern.

pm