Lokale Wirtschaft

Scherben und Glück

Stuttgarter „Tatort“ bei Ceramtec gedreht

Die Ceramtec GmbH betritt am Sonntag, 4. März, um 20.15 Uhr die große Fernsehbühne. Dann wird die Stuttgarter Ausgabe der beliebten deutschen Krimiserie „Tatort“ ausgestrahlt. Einer der wichtigsten Drehplätze dieser Folge lag im vergangenen Jahr in Plochingen.

Plochingen. Im Frühsommer wurde der Plochinger Spezialkeramik-Hersteller Ceramtec für vier Tage in „Imberger Keramik“ umgetauft. Am Sonntag stehen die Kommissare Lannert und Bootz nun vor einem „Scherbenhaufen“, so der Titel der Episode. Die von Regisseur Johannes Grieser gedrehte Episode erzählt die Geschichte des Unternehmers Otto Imberger, auf den ausgerechnet auf einem Friedhof ein Mordanschlag verübt wird. Imberger entgeht dem Anschlag eines Unbekannten knapp, sein Chauffeur Marco Hummel aber wird von einer der Kugeln tödlich getroffen. Kommissar Thorsten Lannert (Richy Müller) stellt bei seinen Ermittlungen fest, dass ein innerfamiliärer Machtkampf um die künftige Ausrichtung der Firma Imberger im Gange ist.

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Um den Patriarchen vor neuen Anschlägen schützen und gleichzeitig innerhalb der Familie ermitteln zu können, schleust Staatsanwältin Álvarez Hauptkommissar Bootz als Chauffeur und Bodyguard bei Otto Imberger ein. Während Bootz, der von Felix Klare gespielt wird, undercover das äußerst gespannte Verhältnis der beiden Söhne Gerald und Lukas Imberger durchleuchtet, un­tersucht sein Kollege Thorsten Lannert das Umfeld der Imberger-Firma. Verdächtig ist vor allem der ehemalige Produktionsleiter Rudolf Bischoff, der mit seiner Entlassung nicht fertig wird. Der Verdacht scheint sich zu bestätigen, als Bischoff Otto Imberger mit einem Gewehr bedroht. Mit dem gewagten Undercover-Einsatz bringen Lannert und Bootz Ordnung in den „Scherbenhaufen“.

Unterstützt wurde der Dreh durch zahlreiche Komparsen, bei denen es sich teilweise um echte Ceramtec-Mitarbeiter handelt.ez