Kirchheim

Sonderführung zur Geschichte der Juden

Insgesamt 14 „Stolpersteine“ gibt es in Kirchheim. Die wurden vom Kölner Künstler Gunter Demnig ins Pflaster gesenkt, um die Erinnerung wach zu halten. Am Samstag, 11. November, findet eine Sonderführung zur Geschichte der Juden in der Stadt statt. Beim zweistündigen Rundgang wird auf kurzen Wegen den Ursprüngen der kleinen jüdischen Gemeinde nachgegangen. Zuerst führt ein Exkurs in das Mittelalter. Die Bedeutung Kirchheims als Handelsplatz und das Brauchtum werden erklärt. Der Schwerpunkt liegt auf der neueren Geschichte. Beim Aufsuchen der Wohnstätten werden die Einzelschicksale und Lebensverhältnisse von sieben Familien und ihre Integration als Bürger in die Gemeinschaft nachgezeichnet. Die Aufmerksamkeit gilt auch den „Stolpersteinen“. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der Kirchheim-Info im Max-Eyth-Haus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.pm/Foto: pr

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