Lokale Kultur

Vom „ewigen Eis“ zur Sinnfrage

Filmclub Teck beendet Sommerpause

Dettingen. Die Sommerpause wurde vom Filmclub Teck zu vereinsinternen Veranstaltungen mit geselligem Schwerpunkt genutzt. Jetzt aber steht wieder richtige „Arbeit“ ins Haus, die jederzeit für Gäste offen ist. Geboten wird dabei ein breit gefächertes, abwechslungsreiches Programm, in dem eine kleine Terminverschiebung erfolgt.

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Alle vierzehn Tage ist der Clubraum der katholischen Kirche im Dettinger Ortsteil Guckenrain regelmäßig donnerstags ab 19.45 Uhr Treffpunkt für den Filmclub Teck (FCT), dessen Mitglieder nicht nur aus dem Kirchheimer Einzugsbereich kommen, sondern auch im Raum Nürtingen oder Göppingen zu Hause sind. Nach der Ferienzeit geht es zunächst noch programmgemäß weiter mit einem Fotografenabend. Clubleiter Helmut Kohlhammer sowie die Clubmitglieder Gunter Barner und Rolf Horst bieten Interessantes rund um die digitale Fotografie. Stimmungsvolles aus dem Urlaub ist ebenso eingefangen wie Interessantes vor der Haustür und es wird gezeigt, wie durch entsprechendes Bearbeiten am Computer Fotos aufzupeppen beziehungsweise zu verfremden sind.

„Warm anziehen“ für die Kreuzfahrt in die Antarktis

Der ursprünglich für den 9. Oktober vorgesehene Autorenabend von Barbara und Hartmut Ibsch wird auf den 25. September vorgezogen. „Warm anziehen“ müssen sich dabei die Gäste, waren doch die beiden FCT-Mitglieder Ende vergangenen Jahres auf Expeditionskreuzfahrt in der Antarktis. Sie erlebten, dass der Weiße Kontinent niemanden kalt lässt, und wollen teilhaben lassen an ihrem Rückblick auf eine Reise ins „ewige Eis“. Dabei ging es über die stürmische Drake-Passage nicht nur zu den Pinguinen.

Getauscht wurde diese Veranstaltung mit dem Autorenabend, den Karl-Heinz Kosmalla nun erst am 9. Oktober gestalten wird. „Für wen machen wir eigentlich Filme?“ lautet dabei die Überlegung und es soll der Frage nachgegangen werden, welche Zielgruppe nichtkommerzielle Filmautoren ansprechen wollen und wer dann letzten Endes zum Publikum zählt. Der Autor macht sich dazu so seine Gedanken und möchte zugleich zum Gespräch anregen. Filme werden natürlich auch gezeigt.

Am 23. Oktober geht es dann wieder programmgemäß weiter mit einem Filmabend in der Naberner Zehntscheuer. Ausgezeichnete Filme sind angesagt in doppelter Hinsicht: Sie sind gut und sie wurden tatsächlich ausgezeichnet – auf Wettbewerben mit Preisen.

Filmfestival im Schwarzwald fest im Blick

Damit wäre das Stichwort Wettbewerb gefallen. Am 25. Oktober steigt in Nagold das Filmfestival der Region Alb-Filder-Schwarzwald und das bedeutet für die Mitglieder des Filmclubs Teck wieder einmal, sich den gestrengen Juroren zu stellen. Diese ermitteln die Filme, die an den nächsten beiden Landesfilmfestivals teilnehmen werden.

Am 6. November ist „Damenabend“ angesagt und das bedeutet, dass die Programmgestaltung dieses Clubabends ausschließlich in den Händen der weiblichen Mitglieder des Filmclubs Teck liegt. Club-Vize Lutz Schulze bietet am 20. November filmische Schmankerl aus seinem reichhaltigen Repertoire an Reise-, Urlaubs- und Familienfilmen, zu dem auch preisgekrönte Streifen anderer Kategorien zählen. Den Schlusspunkt setzt Lothar Bogsch am 4. Dezember mit Filmen von seinen Radreisen, wobei er selbstverständlich auch über die Entstehung und Gestaltung der Streifen berichtet.

Danach fällt der Filmclub Teck keineswegs in Winterstarre, sondern arbeitet intensiv weiter, ist doch für den 25. Januar 2009 bereits wieder die FCT-Filmschau terminiert, zu der Gäste ebenso herzlich willkommen sind wie an jedem Clubabend. bi