Lokale Kultur

Vorbereitungen auf den anstehenden Stabwechsel

KIRCHHEIM Seit den unmittelbaren Nachkriegsjahren ist das Orchester der Kirchheimer Volkshochschule eine feste Größe im Musikleben der Stadt. Die beiden Jahreskonzerte in der Stadthalle und im Schlosshof erfreuen sich bei den Kirchheimer Musikfreunden großer Beliebtheit und das Volkshochschul-Orchester selbst entfaltet eine rege Probenarbeit, wobei auch die gesellige Seite der "Ensemblekultur" nicht zu kurz kommt.

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In den letzten Jahren hat sich der Klangkörper von einem stark besetzten Kammerorchester zum vollen Sinfonieorchester entwickelt, das seine Bläser selbst stellen kann. Großen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat Joachim Stumber, der das Liebhaber-Orchester in den letzten 17 Jahren geleitet hat.

Nicht diese Kontinuität allein ist es, die den Erfolg erklärbar macht es sind auch Faktoren wie seine reflektierte Auswahl bei der Zusammenstellung des Programms, die Verbindung von organisatorischem und dirigentischem Können, sein Leistungsanspruch und das musikpädagogische Einfühlungsvermögen, die Joachim Stumber zum idealen "Spiritus Rector" machten.

Natürlich haben die Orchestermusiker Verständnis für seinen Wunsch, sich mit dem Eintritt in den beruflichen Ruhestand ab Herbst 2007 auch von regelmäßigen Verpflichtungen wie dieser Dirigententätigkeit beim Volkshochschulorchester zu befreien. Andererseits aber keimt doch auch die Sorge auf, ob es in den nächsten Wochen gelingen kann, diese Riesenlücke im Ensemble adäquat zu schließen.

Eine rechtzeitige öffentliche Ausschreibung der frei werdenden Dirigenten-Stelle und anberaumte Probedirigate sollen diesem Ziel dienen, damit der Weg des Volkshochschul-Orchesters ab September auch weiterhin in der gewohnten Erfolgsspur verläuft.

gf