Lokale Wirtschaft

Warenbörse im Freihof

Am Samstag, 24. September, ist es wieder so weit: Die Kirchheimer Warenbörse auf dem Freihof öffnet zum 13. Mal. Gut erhaltene Gegenstände können dort den Besitzer wechseln.

KIRCHHEIM Die Bürgerinitiative "Das bessere Müllkonzept" Kirchheim veranstaltet die Börse in bewährter und bekannter Manier. Da fast alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs angenommen werden, sind all jene Keller- und Bühnenbesitzer angesprochen, die wieder einmal Platz in ihrer Abstellkammer schaffen wollen oder müssen.

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Von 9 Uhr bis 11 Uhr können funktionsfähige, saubere Gegenstände des täglichen Gebrauchs auf dem Freihof abgegeben werden. Neben Kleidungsstücken, Heimtextilien, können Geschirr, Besteck, elektrische Haushaltsgeräte, Lampen und vieles andere mehr einen neuen Besitzer finden. Auch für kleinere, nicht sperrige Möbelstücke gibt es Abnehmer. Selbstverständlich werden auch intakte elektronische Geräte angenommen. Ferner denken die Initiatoren, dass sich Kinder durchaus über gebrauchtes Spielzeug freuen. Allerdings weisen die Veranstalter darauf hin, dass alte Reifen, Schuhe, gebrauchte Federbetten, zerrissene Lumpen oder verschmutzte und defekte Gegenstände nicht angenommen werden können. Auch größere Möbel, Fernsehgeräte und Kühlschränke dürfen nicht auf den Freihof gebracht werden. Solche sperrigen Gebrauchtwaren können nur mittels einer bereitstehenden Pinwand angeboten werden.

Natürlich ist es aber auch wieder der Tag der Schnäppchenjäger. Von 11 Uhr bis 12 Uhr gibt es grünes Licht für all jene, die ohnehin gerne Flohmärkte besuchen. Gegen eine Schutzgebühr von 50 Cent oder ein Euro pro Stück kann alles Angelieferte erstanden werden. Dieses Entgelt ist notwendig, damit die Bürgerinitiative die Unkosten für die Durchführung der Warenbörse decken kann. Wichtig ist außerdem noch, dass niemand etwas mitbringen muss, wenn er etwas mitnehmen will. Umgekehrt besteht bei Anlieferung keinerlei Verpflichtung, etwas mit nach Hause zu nehmen.

Da Warenbörsen helfen, Müllmengen zu reduzieren und damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, unterstützen die Stadt Kirchheim und die Rektoren der Freihof-Schulen die Warenbörse und stellen die erforderliche Fläche gerne zur Verfügung. Es wird aber seitens der Stadt darauf hingewiesen, dass die Parkplätze im Bereich des Freihofareals knapp sind und deshalb besser der Ziegelwasen oder die Tiefgarage Krautmarkt angesteuert werden sollte. Interessenten erhalten unter der Telefonnummer 0 70 23 / 31 31 nähere Auskünfte.

pm