Sport in Herbst und Winter

Die Geschichte des Skisports

Die Geschichte des Skisports
Der Skisport stammt aus den Telemarken in Norwegen, wo 1860 die ersten Ski zur sportlichen Betätigung genutzt wurden. Foto: Silja Freita

lps/Sf. Nach Angaben des Deutschen Skiverbandes fahren sieben bis acht Millionen Deutsche regelmäßig Ski oder Snowboard. Doch wie und warum ist diese Sportart so enorm populär geworden? Der Skisport stammt ursprünglich aus den Telemarken in Norwegen, wo erstmals 1860 Ski verwendet wurden, um sich sportlich zu betätigen. Rudimentäre Bretter, auf denen man sich im Schnee fortbewegt hat, waren die ersten Ski-Vorläufer, die käuflich erworben werden konnten.

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Mit der Zeit gewann diese „Sportart“ in Norwegen immer mehr an Bekanntheit bis dann 1890 die Welle auch nach Mitteleuropa herüberkam und es einen regelrechten „Skiboom“ gab. Norwegische Ski wurden nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz importiert, wodurch immer mehr Skischulen gegründet worden sind. Das Problem allerdings, das sich für die mitteleuropäischen Skifahrer stellte, war, dass das Gelände in den Alpen steiler ist als das in den Telemarken. Daher mussten die Abfahrt-Techniken verändert und an die Umgebung der Alpen angepasst werden. Erst in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte sich das Skifahren so richtig als Breitensport, da auf den ausgebauten Eisenbahnschienen aus dem ersten Weltkrieg mehr und mehr Touristen aus ganz Deutschland in die Alpenregionen fuhren.

1931 gab es dann die ersten alpinen Skiweltmeisterschaften und ab 1936 wurde die Sportart mit den ersten Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen olympisch. Bis heute genießt der Sport eine hohe Popularität.