Berufsausbildung
Unentbehrliche Bau-Fachkräfte

Ausbildung am Bau bietet Top-Karrierechancen

Mit ihren fundierten und vielseitigen Kenntnissen in allen Baubereichen sind MaurerInnen nach ihrer dreijährigen Ausbildung Experten für eine Vielzahl von Tätigkeiten auf der Baustelle. Foto: Bauwirtschaft BW

pm. Maurerinnen und Maurer sind die Allrounder auf einer Baustelle. Sie errichten komplette Bauwerke in allen Größen – und zwar vom Keller bis zum Dach. Das beginnt mit dem Herstellen der Fundamente, geht über das Mauern von Wänden und das Betonieren von Decken, beinhaltet den Einbau von Dämmstoffen und endet mit dem Aufmauern des Schornsteinkopfes. Auch am Umbau alter Gebäude sind Maurer beteiligt. Ihr vielseitiges Können macht sie zu unentbehrlichen Fachleuten am Bau.

Perfekte Technik

Mit ihren fundierten und vielseitigen Kenntnissen in allen Baubereichen sind Maurer nach ihrer dreijährigen Ausbildung Experten für eine Vielzahl von Tätigkeiten auf der Baustelle. Sie beherrschen die richtigen Arbeitstechniken, kennen die Eigenschaften des Baumaterials und sorgen so für die fachmännische Verarbeitung. Zu ihren Aufgaben gehört neben dem Mauern auch das Einschalen, Bewehren und Betonieren, ebenso wie das Herstellen von Wandputzen und Estrichen. Gemauert wird nicht nur „im Verbund“, also Stein auf Stein, oft müssen auch vorgefertigte Bauteile präzise nach Zeichnungen zusammengesetzt werden. Moderne Maschinen und Transportsysteme übernehmen dabei die schweren Arbeiten. Da die Digitalisierung in der Baubranche immer weiter voranschreitet, kommen digitale Techniken sowohl in der Baupraxis als auch im Bereich der Ausbildung immer stärker zum Einsatz. Für junge Leute mit praktischem Interesse und handwerklicher Begabung bietet der abwechslungsreiche Maurerberuf daher zahlreiche Möglichkeiten.

Beruf mit Zukunft

Mauerwerk ist ein wirtschaftliches Baumaterial und wird auch in den kommenden Jahren vielfältig eingesetzt. Neue Möglichkeiten zum nachhaltigen Bauen eröffnet zum Beispiel der Einsatz von klimaneutralen Mauersteinen. Für Fachleute mit qualifiziertem Abschluss bietet der Maurerberuf somit ausgezeichnete Zukunftschancen.

In drei Jahren zum Hochbau-Experten

Drei Jahre dauert die vielseitige Ausbildung zum oder zur MaurerIn. Wer sich vorab über den Beruf informieren möchte, sollte in den Ferien am besten ein Schnupperpraktikum absolvieren. Einfach bei einem Bauunternehmen vor Ort anfragen.

Vier Bausteine zum Erfolg

Maurer oder Maurerin ist ein Allrounderberuf mit Spaß und Abwechslung. Auf Grund ihrer vielseitigen Aufgaben und ihres handwerklichen Könnens gehören Maurer zu den begehrtesten Fachleuten auf dem Bau.

Praktische Erfahrungen, fundierte Kenntnisse

Während der dreijährigen Ausbildungszeit wechselt die Praxis im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule ab. Durch den Besuch eines der überbetrieblichen Bau-Ausbildungszentren, in denen zusätzlich praktische Fertigkeiten vermittelt werden, wird die Lehre ergänzt und eine hohe Ausbildungsqualität garantiert. Im Lauf der drei Jahre nimmt der betriebliche Ausbildungsanteil immer mehr zu.

Hochwertige Ausbildung, guter Verdienst

Sehen lassen können sich die Ausbildungsvergütungen in der Bauwirtschaft. Sie liegen weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftszweige: Von rund 900 Euro im ersten Lehrjahr steigen sie auf fast 1.500 Euro im dritten Jahr.

Nach oben keine Grenzen

Vorarbeiter, Werkpolier, Polier, Bautechniker oder Meister - nach einigen Jahren Fachpraxis auf dem Bau kann man rasch die Karriereleiter nach oben klettern. Selbst der Aufstieg zum bauleitenden Ingenieur ist möglich.

Nähere Infos gibt es bei der Bauwirtschaft Baden-Württemberg: 07 11 / 64 85 30, www.bauwirtschaft-bw.de, oder www.bau-dein-ding.de.