Lokales

Die Mainau zum Klingen gebracht

Lenninger Kinder besuchten die Blumeninsel und unterhielten mit Liedern

Beim traditionellen Singen und Spielen „Klingende Mai­nau“ waren auch Lenninger Kinder mit dabei. Chöre und Instrumentalgruppen, die vom Kultusministerium ausgewählt wurden, traten an verschiedenen Orten der Insel auf.

Selbst die Engel sangen in der Schlosskirche Sankt Marien mit den Lenninger Kindern.Foto: privat
Selbst die Engel sangen in der Schlosskirche Sankt Marien mit den Lenninger Kindern.Foto: privat

Lenningen. Die Chöre der Werkrealschule und der Realschule sowie die Gitarrengruppe „Gitarre ist Klasse“ – ein Projekt der Werkrealschule und der Musikschule Len­ningen – waren unter den „Auser­wählten“. Mit zwei Bussen – 120  Mitwirkenden und Begleitern – starteten die Teilnehmer, um die gemeinsame Eröffnung im Schlosshof mit der Gräfin Bettina Bernadotte mitzugestalten.

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Wegen des schlechten Wetters fiel dieses Highlight jedoch aus. Um 11.30 Uhr war dann der erste Auftritt in der Schlosskapelle. Unter der Leitung von Annegret Führinger, die die Chöre dirigierte und Josef Führinger sowie Jörg Dehlinger, die für die Gitarrenkinder zuständig waren, sangen und spielten sich die Akteure mit ihren Friedensliedern sofort in die Herzen der Zuhörer. Die leitende Schulamtsdirektorin des Schulamtes Stuttgart, Ulrike Brittinger, war von den Vorträgen begeistert und fand es lobenswert, dass auch Kinder der Lenninger Förder­schule im Realschulchor mitsingen.

Der zweite Auftritt war um 14  Uhr. Bei Sonnenschein konnten die Kinder die Insel erkunden und das schöne Palmenhaus mit der Orchideenausstellung, das Schmetterlingshaus und die exotische Pflanzenwelt der Insel bewundern.

Der Chor gestaltete auch noch den Abschlussgottesdienst mit. Begeistert von diesem Tag traten alle am späten Nachmittag die Heimfahrt an.

Am Montag brachte der Briefträger dann sogar ein Schreiben des Ministeriums für Kultus und Sport in die Schule, an dem die Teilnahme und die Beiträge lobend erwähnt wurden. „Dieses Ereignis wird wohl bei allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben“, sind die Initiatoren überzeugt. jf