Handball

Im fünften Anlauf soll es klappen

Frauenhandball Zweitligist TG Nürtingen hat gegen den heutigen Gegner aus Rödertal bisher erst einen Punkt geholt.

Nürtingen. Während in den meisten Ligen WM-Pause ist, geht für die Zweitliga-Handballerinnen der TG Nürtingen der Abstiegskampf weiter. Trotz des gelungenen Jahresauftakts beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze magere drei Punkte. Ein Sieg am heutigen Samstag im sächsischen Rödertal (17.30 Uhr) würde die Lage weiter entspannen.

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Trainer Stefan Eidt spricht von einem „unangenehmen Gegner“. Er muss es wissen. Schließlich hat der 38-Jährige mit seinem Team in bisher vier Spielen gegen den HC dreimal verloren. In Nürtingens erster Zweitligasaison 2015/16 reichte es immerhin zu einem 21:21 - ein Lieblingsgegner sieht anders aus. Der Tabellensechste verfügt mit der groß gewachsenen litauischen Rückraumschützin Brigita Ivanauskaite und der polnischen Ex-Nationalspielerin Kamila Szczecina am Kreis über eine durchsetzungsstarke Offensivachse.

Von Panik ist in Nürtingen noch nichts zu spüren, auch wenn der Abstand zu den Abstiegsrängen auch durch den jüngsten Heimsieg gegen Aufsteiger Nord Harrislee nicht größer geworden ist. „Wenn man die anderen Ergebnisse anschaut, war es ungemein wichtig, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, sagt Eidt. „Sonst hätten wir jetzt nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone.“ Nicht nur mit Blick auf die Tabelle stuft der Trainer den Erfolg hoch ein, sondern vor allem auch für das „Gefühl innerhalb der Mannschaft“ vor den beiden letzten Hinrundenbegegnungen heute in Rödertal und anschließend gegen Kirchhof.as