Handball

Mit vollen Akkus Richtung Final-Four

Handball Der VfL Kirchheim gastiert im Viertelfinale des Verbandspokals am morgigen Sonntag bei Landesliga-Nachbar SG Ober-/Unterhausen.

Volldampf voraus: Martin Rudolph und den VfL-Handballern winkt der große Pokal-Coup. Foto: Markus Brändli
Volldampf voraus: Martin Rudolph und den VfL-Handballern winkt der große Pokal-Coup. Foto: Markus Brändli

Für die Handballer des VfL Kirchheim kommt es am morgigen Sonntagnachmittag zum ersten Pflichtspiel im neuen Jahr. Im Viertelfinale des HVW-Pokals gastiert die Tecksieben ab 16 Uhr beim Landesligisten SG Ober/Unterhausen.

Der Liganachbar von der Achalm steht momentan auf dem zweiten Platz der Staffel 2 und darf sich durchaus Chancen auf den Aufstieg ausrechnen. Diesen verfehlte die Spielgemeinschaft als Württembergliga-Absteiger vergangene Saison nur knapp. Umso motivierter ist die Mannschaft von Trainer Thomas Dangel, in diesem Jahr bis zum Schluss auf einem der ersten beiden Tabellenplätze zu stehen.

Die SG hatte sich als Pokalsieger des Bezirks Achalm/Nagold für den Verbandspokal qualifiziert. Dort schaltete der Landesligist in der ersten und zweiten Runde mit RW Laupheim und dem TSV Altensteig zwei Württembergligisten aus.

Abgesehen von der sportlichen Vita ist die SG für die Kirchheimer ein völlig unbekannter Gegner. Nach der bitteren 27:43-Klatsche im letzten Spiel vor der Winterpause gegen TSV Bad Saulgau hatten Mannschaft und Trainer erst einmal eine zweiwöchige Auszeit genommen, um die Akkus wieder etwas aufzuladen. Frisch ausgeruht starten die VfL-Ballwerfer vor rund zwei Wochen in den Trainingsbetrieb. Anders der Gegner, der sich am vergangenen Wochenende mit einem 33:26-Heimerfolg in der Liga über die HSG Rottweil auf das Pokalspiel einstimmte.

Bei den Kirchheimern legte Trainer Engelbert Eisenbeil bei den Übungseinheiten den Fokus zuletzt vor allem auf die Defensive, da diese in den letzten Spielen vor Weihnachten nicht so sicher wie gewohnt agiert hatte. Zudem standen viele Torabschlüsse sowie Übungen für die Schnelligkeit der Spieler auf dem Programm.

Der VfL scheint für den Kampf um den Einzug ins Pokal-Final-Four also gut gerüstet, wäre da nicht die Personalsituation. Neben dem immer noch verletzungsbedingt pausierenden Timo Böck, werden auch Martin Rudolph und Julian Mikolaj nicht zur Verfügung stehen. Zu allem Überfluss plagt sich Kapitän Roman Keller seit einigen Tagen mit einer Grippe herum, auch hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.jm

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Latzel, Hsu, Keller(?), Sadowski, Merkle, Schwarzbauer, Schenk, Hesener, Real, T. Hamann, L. Hamann, Habermeier

Duell zweier Underdogs

Der VfL und die SG sind die einzig verbliebenen Landesligisten im HVW-Pokal. In den restlichen Viertelfinals kommt es am morgigen Sonntag zwischen dem VfL Waiblingen und dem TSB Schwäbisch Gmünd zu einem Duell zweier Württembergligisten, während Oberligavertreter SV Remshalden beim Württembergligisten BBM Bietigheim II gastiert.

Die Partie zwischen dem TSV Blaustein und dem TV Bittenfeld II (beide Oberliga) war am 9. Januar witterungsbedingt abgesagt worden, ein neuer Termin steht noch nicht fest.tb

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